Wegen sinkender Auflagen und geringer werdender Nutzungsdauer gehen manche Printmedien den Weg zum schreiberischen Fast Food. Anderswo nimmt man die Erkenntnisse der Leserforschung ernst und versucht sie, in die Textproduktion zu integrieren. Ziel des Kurses ist es, anhand aktueller Leserforschung die gängigen Muster beim Schreiben zu erkennen, welche dazu führen, dass die Leser aus den Texten aussteigen - und umgekehrt Formulierungen zu finden, welche die Leser bei Laune halten.
Inhalt
In diesem Seminar geht es am ersten Tag um die häufigsten Gründe, die Leser aus der Lektüre von Texten vertreiben und um die Möglichkeiten, dem dramaturgisch und stilistisch entgegen zu wirken. Am zweiten Tag werden von den Teilnehmern selbst verfasste Texte gemeinsam analysiert, besprochen und gegebenenfalls umgearbeitet. Hierfür können sowohl bereits publizierte als auch in Arbeit befindliche Entwürfe vorab eingereicht werden.
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Redaktorinnen und Redaktoren, die Sicherheit und Argumentationshilfe suchen im Umgang im Fremdtexten, aber auch Journalistinnen und Journalisten, die am eigenen Schreibstil feilen möchten
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