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e•DITORIAL
Oniokoshi



Liebe Leserinnen und Leser,

wer je die Möglichkeit hatte, eine japanische Verpackungsmesse zu besuchen, zumal die Tokyo Pack, ist im Anschluss daran beeindruckt von der hochstehenden Technologie und der Hingabe, mit der die Söhne Nippons dem Objekt «Verpackung» huldigen. Diese Hingabe geht zurück auf traditionell-kulturelle Wurzeln: Das japanische Volk empfindet mit Liebe gestaltete Verpackungen als unverzichtbaren Teil ihrer Kultur.

In krassem Gegensatz dazu steht die kürzlich verbreitete Meldung, wonach sich in einer Tüte japanischer Babynahrung eine Heuschrecke, in Osaka in einer McDonald’s-Pommes-Box ein Zahn befunden haben sollen.

Tradition und Moderne beissen sich im richtigen Leben hin und wieder. Auch im Land der aufgehenden Sonne. Solche Vorkommnisse sind «Oniokoshi». Das heisst auf japanisch so viel wie «den Teufel wecken». Der hat wohl die Hand im Spiel gehabt...

Sayonara,
Claude Bürki

INNOVATIV
Schreiner Medipharm
Medikamentensicherheit erhöhen
Neben Glasgefässen setzen Pharmahersteller vermehrt Primärbehälter aus Kunststoff ein. Doch insbesondere bei weichen Kunststoffen besteht die Gefahr der Migration.



Migrationsarme Etiketten für Kunststoffbehälter. (Foto: Schreiner Medipharm)

Schreiner Medipharm entwickelt für Kunststoffbehälter kundenindividuelle, migrationsarme Etiketten, welche die enthaltenen Medikamente nicht beeinträchtigen sollen. Kunststoffmaterialien bergen ein potenzielles Risiko: Moleküle aus Lösungsmitteln und anderen Substanzen, die in Druckfarben, Klebstoffen und Folienmaterialien enthalten sind, können möglicherweise über die Jahre hinweg durch die Verpackung wandern. So können zum Beispiel Augentropfen verunreinigt und in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden, weil sie in weiche Kunststoffflaschen gefüllt sind.

Spezielle Klebstoffsysteme, Materialien und Farben von Schreiner Medipharm sind qualifiziert worden. Dazu hat das Unternehmen zusammen mit einem unabhängigen Prüfinstitut eine Studie durchgeführt, in der die Migrationsneigung von verschiedenen Etikettenaufbauten analysiert, berechnet und bewertet wurde. Die gewonnenen Ergebnisse ermöglichen es laut Schreiner Medipharm, für jeden Anwendungsfall ohne grossen Zeit- und Investitionsaufwand für den Hersteller migrationsarme Kennzeichnungs¬lösungen zu entwickeln. Darüber hinaus erhöhe sich durch die Verwendung von nachweisbar unkritischen migrationsarmen Etiketten die Wahrscheinlichkeit einer problemlosen Freigabe durch die entsprechenden Arzneimittelbehörden, so das Unternehmen.

Plastik-Recycling
Bald ganz ohne Wasser möglich
Jungunternehmen Ak Inovex verringert Energiekosten um 50 Prozent



Plastikmüll: Recyling ist auch ohne Wasser möglich (Foto: pixelio.de, A. Morlok).

Das mexikanische Start-up Ak Inovex hat eine neue Technologie entwickelt, durch die beim Recycling von Kunststoffen wie Styropor oder Polystyrol kein Wasser mehr erforderlich ist. «Mehr als 90 Prozent aller Plastikarten können mit der neuen Technologie verarbeitet werden», so Ak-Inovex-Gründer Marco Adame. Neben Wasser werden auch die Produktionskosten eingespart. Zudem können die Granulatkörner mit der neuen Methode um 50 Prozent verringert werden. Das Vermeiden von Wasser und grosser Temperaturunterschiede beim Recycling-Prozess hat immense Vorteile. Wegen der hygro-skopischen Natur von Plastik musste das Material bislang mit einer Temperatur von 180 Grad Celsius erhitzt werden, um die Feuchtigkeit zu eliminieren. Danach musste es wieder mit großem Energieaufwand abgekühlt werden.

Wände kühlen statt Wasser
Mit dem neuen Verfahren lassen sich die Energiekosten um die Hälfte reduzieren. Ausserdem sind die entstehenden Körner von besserer Qualität, was den Recycling-Prozess profitabler macht. Für alle drei Technologien, die dem Prozess zugrunde liegen, und die dafür sorgen, dass das Plastik mit speziellen Wänden gekühlt wird und die Plastikkörner geformt werden, wurden bereits Patente angemeldet. Für das kommende Jahr wollen die findigen Recycling-Spezialisten von Ak Inovex ihre Geschäftsstrategie dahingehend weiterentwickeln, dass dem Prozess eine spezielle Art ökologischer Waschmaschine hinzugefügt wird, um die Operationskosten weiter zu reduzieren. Auf diese Weise würde am Ende auch die Umwelt massiv profitieren.

Weitere Informationen unter: http://www.bioplasticsmagaz...



Pharmazeutische Verpackungen
Viererstreifen und Kleeblattform


Für die neue Aspirin-Generation, die im vergangenen Jahr auf den Markt kam, hat Bayer HealthCare ein komplett neues Verpackungsdesign entworfen.

Die eingeschweissten 500-mg-Aspirintabletten werden in Viererstreifen gesiegelt, die an die Form eines vierblättrigen Kleeblatts erinnern. Für die Verpackung wurde ein massgeschneidertes Konzept entwickelt und gemeinsam mit der Romaco Group realisiert. Eine Heiss-Siegelmaschine von Romaco Siebler der Serie HM 1 verpackt die Produkte in Viererstreifen. Dabei vereint die kleeblattförmige Verpackung die Vorteile einer Blister- und Streifenverpackung: Eine Verbundfolie aus Aluminium und Papier schützt die Pharmazeutika vor Licht, Luft und Feuchtigkeit. Die Streifen der perforierten Viererpackung lassen sich einzeln abtrennen und sind den Angaben zufolge der ideale Begleiter für unterwegs.

TYPOGRAFIE
MyFonts
Beliebteste Schriften des Jahres 2014
MyFonts hat seine «Most Popular Fonts of 2014» bekanntgegeben. Der Schriftenanbieter listet die Fonts, die 2014 am häufigsten über die digitale Plattform verkauft wurden.

Zu den umsatzstärksten Schriften von MyFonts gehören:

Brandon Printed, Glober, Quickpen, Campton, Adorn, Selfie, Microbrew, Showcase, Choplin, Nexa Rust, The Carpenter, Texta, True North, Brix Sans und Eveleth.



Eine Übersicht der Schriften hat MyFonts auf ihrer Website zusammengetragen. Dort erhält man auch noch weitere Infos zu den Fonts sowie entsprechende Bestellmöglichkeiten.

Weitere Informationen unter: https://www.myfonts.com/new...



PERSONALIA
Corvaglia Group
Führungswechsel I


Michael Krueger.

Per 1. Januar 2015 geht die operative Verantwortung der Gruppe an Dr. rer. nat. Michael Krueger (36). Begonnen hatte Krueger bei Corvaglia als Chief Technology Officer. Er löst in dieser Funktion den Gründer und Inhaber Romeo Corvaglia ab.

Mit rund 250 Mitarbeitenden an den Standorten in der Schweiz (Corvaglia Mould AG, Eschlikon) und Mexiko ist die Corvaglia Gruppe innerhalb der letzten Jahre stark gewachsen. Um den damit einhergehenden Anforderungen Rechnung zu tragen, hat Corvaglia frühzeitig damit begonnen, die internen Strukturen anzupassen. Im März 2013 wurde der Verwaltungsrat von zwei auf sechs Personen erweitert und in verschiedene Fachgebiete aufgeteilt.

rlc | packaging group / Limmatdruck | Zeiler
Führungswechsel II
Andreas Jung ist seit dem 1. Januar 2015 neuer Geschäftsführer der Limmatdruck | Zeiler AG, der Schweizer Standorte der rlc | packaging group. Er übernimmt die Funktion von Ulrich Nydegger, der sich zum 31. März 2015 aus dem Tagesgeschäft zurückzieht.



Andreas Jung; Erfahrung in der Verpackungsindustrie bringt der Diplom-Wirtschaftsingenieur aus seiner vorherigen Position als General Manager bei Smurfit Kappa mit.

In seiner neuen Funktion will Jung vor allem die starke Produkt- und Zielmarktorientierung des Standorts Schweiz weiter vorantreiben. Sein Vorgänger Ulrich Nydegger wird seine Tätigkeit zum Ende des ersten Quartals 2015 niederlegen. Er hat in seiner Zeit den Schulterschluss zwischen Limmatdruck und Zeiler geprägt und das Unternehmen zum grössten Faltschachtelhersteller in der Schweiz entwickelt. Nydegger wird sich als Präsident des Verwaltungs- und Stiftungsrates Personalstiftung der Limmatdruck | Zeiler AG weiterhin für das Unternehmen engagieren.


CREATIVE PACKAGING
Hilarious packaging solutions
The “Hahaha-Award” by Lars Wallentin
Famous packaging-guru Lars Wallentin wrote:
“One day, I was sitting with my old friends Brigitte and Jean-Jacques Evard, chatting about humour, one of our favourite topics. I mentioned that humour seems to have no place in today’s business world. Digit-alisation has made us so efficient that there is no time left to lay back, think and smile. Then Jean-Jacques said: 'Why don’t we give a special award for the most funny pack and you are the chief jury?'” Said and done!

Here we are, with Springetts’ great creation 'Just Laid'. For those who were not in Tokyo and do not know the reasons why this design was chosen among several other funny packs, here they are in a nutshell:




1. a great, very balanced calligraphic logotype;
2. a funny word with two meanings;
3. a well-chosen colour scheme;
4. a simple layout with little text;
5. a great technical solution: press behind to open;
6. it’s not vulgar;
7. this solution may not have been 100% according to briefing. An agency should always do better than a briefing;
8. yes, it is a concept only, but Pentawards are there to promote any creative pack design.

Today’s business world seems to me to have become less creative due to best practice, guidelines and the 'middle management syndrome' (i.e. take no risks). It is therefore refreshing that a contest like the Pentawards can promote highly creative solutions such as 'Just Laid!'”

Weitere Informationen unter: http://packagingsense.com/


VERANSTALTUNGEN
Xeikon Café für Verpackungsinnovationen
Weltweit aktiv im 2015
Das Xeikon Café 2015 für Verpackungsinnovationen wird von 10.-12. März am Forschungs-, Entwicklung- und Produktionsstandort von Xeikon in Lier (Belgien) stattfinden. Die von Xeikon und seinen Aura-Partnern organisierte Veranstaltung soll Etiketten- und Verpackungsdruckereien sowie Verarbeitern und Druckeinkäufern aus der ganzen Welt helfen, ihre digitale Produktion auszubauen und in ein rentables Geschäft umzuwandeln.



Das Xeikon Café ermöglicht einen informellen Wissensaustausch, der alle Aspekte der digitalen Druckproduktion umfasst und Informationen übersichtlich strukturiert.

Neben der neuen Farb-Digitaldruck-maschine Xeikon Cheetah können die Besucher die gesamte Palette der integrierten Produktionslösungen von Xeikon für den Etiketten- und Verpackungsdruck in Aktion erleben. Diese umfassen die Faltkarton-Suite, die Suite für Selbstklebeetiketten, die Suite für Wärme-transferetiketten sowie die Suite für In-Mould-Etiketten, mit denen die Auftragsvorbereitung, Produktion und Veredelung von alltäglichen und speziellen Anwendungen vorgeführt werden.


KBA
Informationen rund um die Veredelung
KBA informiert während des diesjährigen Druckforums über die Inline- und Offline-Veredelung. Termin ist der 23. Januar.
Beim 37. Druckforum des Verbands Druck und Medien in Baden-Württemberg in der Filharmonie in Filderstadt-Bernhausen steht beim KBA-Abend am 23. Januar 2015 um 18 Uhr das Thema «Bogenoffset-Veredelung: Inline und Offline?» auf der Tagesordnung.

Klaus Schmidt, Direktor Marketing der KBA-Gruppe, wird in das Thema einführen und den Abend moderieren.



Jürgen Veil, Key Account Manager bei KBA in Radebeul, stellt praxisorientiert mögliche Varianten der Inline- und Offline-Veredelung sowie technische und wirtschaftliche Auswahlkriterien vor.

ProSweets Cologne
Mit praxisorientierten Vorträgen
Das Rahmenprogramm zur ProSweets Cologne vom 1. bis 4. Februar 2015 in Köln bietet Besuchern der Messe praxisorientierte Vorträge, Sonderschauen und Workshops. Themen sind Verpackungen und Inhaltsstoffe, Sensorik sowie weiterführende Technologien. Partner bei der Ausgestaltung des Rahmenprogramms sind die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft DLG, der Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V., Herbertz Dairy Food Service und die KISD International School of Design.

Zahlreiche Aussteller präsentieren auf der ProSweets Messe Köln die speziell für die Süsswarenherstellung benötigten Rohstoffe und Ingredients, Prozess- und Verpackungstechnologie sowie Süsswarenverpackung und ladenverkaufsfertige Produkte.
Sekundär werden auf der ProSweets Köln Messe Bereiche wie Betriebs- und Hilfseinrichtungen, Kälte- und Klimatechnik sowie die Themen Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement für die Süsswarenindustrie abgedeckt.


Papier-Symposium
«Fortschritte in Papier- und Kartonherstellung»


Zum 24. Mal findet in München das Internationale Papier Symposium statt. Es startet am 11. März.

Die Veranstaltung war in den vergangenen Jahren mit jeweils rund 400 Teilnehmern ausverkauft. Die Tagung bietet als Besonderheit fast ausschliesslich Vorträge aus Papierfabriken und Kartonfabriken zum Thema «Fortschritte bei der Papier- und Kartonherstellung». Sie findet vom 11. bis zum 13. März 2015 im Sheraton München Arabellapark Konferenz-Zentrum statt.

Am 13. März finden verschiedene Exkursionen zu Betrieben in der Nähe statt. Für Teilnehmer aus der Karton und Papier erzeugenden Industrie und Druckindustrie sowie den chemischen und maschinen-baulichen Zulieferindustrien bietet das IMPS eine bewährte und begehrte Plattform für die Begegnung und den Erfahrungsaustausch.

Weitere Informationen unter: http://www.paper-online.de/...


CARTOON
Neue Produktdeklarationen in der EU
Ehrlich währt am längsten


Hanna K. aus Gammlen BE weiss es zu schätzen, dass man ihr seit 1.1.2015 reinen Wein einschenkt.


KURZ NOTIERT
Höhen- und Abstandsmessung für Paletten
Neuer Strichcode mit neuen Funktionen
Die HEIDLER Strichcode GmbH hat ihren PalletCube um die Funktion der Höhen- und Abstandsermittlung erweitert. Der PalletCube, ein softwaregestütztes Volumen-Messsystem mit einer Drei-Kameras-Lösung, ermöglicht mit der Funktionserweiterung zusätzlich zur sekunden-schnellen Erfassung von Volumen und Lademetern die Erfassung der Palettenhöhe sowie des Palettenabstands zum Boden in weniger als einer Sekunde.

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