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Agenda

9.3.15
Medienproduktion – ein innovatives Geschäftsmodell?

16.3.15
Affiliate-Marketing-Konferenz 2015

18.3.15
25. GfM Marketing-Trend-Tagung

19.3.15
IBM Forschungszentrum: Global Technology Outlook

25.3.-26.3.15
Die Welt der Verpackung 2015

26.3.-27.3.15
3. Online Print Symposium München

21.5.15
swiss publishing days: Fokus Druck-Innovation

28.5.-29.5.15
SwissMediaForum 2015

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e•DITORIAL
Marketing by Mogelpackaging



Liebe Leserinnen und Leser,

unter dem Titel «König der Mogelpackungen» greift unser deutscher Kollege von der ‹nv› aus gegebenem Anlass einmal mehr das Thema «Mogeln» auf. Für ihn ist der grosse Schweizer Nahrungs- und Genussmittelkonzern vom schönen Genfersee König unter den Moglern. Es geht diesmal um Schokoriegel: «Statt 42 Gramm bringt jeder Riegel jetzt nur noch 30 Gramm auf die Waage, das sind also nur noch 180 statt 210 Gramm ‹Lion› pro Mehrfachpack! Bei identischem Preis von meist 1,99 Euro entspricht das einer versteckten Preiserhöhung von 17 Prozent», schreibt der rührige Kollege aus Heidelberg.

Es ist die Verbraucherzentrale Hamburg, die jedes Jahr die deutschen Mogler kürt. Für sie schloss in der Online- Abstimmung, die vom 15. De-zember 2014 bis 8. Januar 2015 durchgeführt worden ist, «Pampers» von Procter & Gamble als Mogelpackung des Jahres ab. Die windige Windelverpackung brachte es fertig, fünf Mal in den vergangenen acht Jahren die Anzahl Windeln pro Packung zu reduzieren, nämlich von ursprünglich 47 auf 44, 40, 37, 34 und neu auf 31 Stück – mithin die versteckte Preiserhöhung für die Haushaltskasse.

Bravo Verbraucherzentrale, bravo ‹neue verpackung›! Denn jemand muss diese Machenschaften publik machen. Leider ist hinzuzufügen, dass die Veröffentlichung dieser Mogelaktivitäten keine nachhaltige Wirkung zeitigt; denn sonst gäbe es nicht jedes Jahr immer wieder neue Fälle oder gar Rückfälle à la Pampers! Mogelpackungen scheinen nach wie vor ihren festen Platz in der Marketing-Trickkiste zu haben.

Wir Konsumentinnen und Konsumenten sollen die Dummen sein?! Wie wäre es damit, solche Produkte einfach zu boykottieren? So etwa ein Jahr lang? Darben müsste niemand; denn es gibt zu jedem Artikel immer auch ein (ehrliches) Alternativprodukt in den Regalen der westlichen Welt. Zu dumm aber, dass wir Konsumentinnen und Konsumenten das nicht hinkriegen. Und so kann fröhlich weitergemogelt werden – Marketing by Mogelpackaging…

Herzlich,
Claude Bürki

INTERNATIONAL
Krones-Tochter Syskron
SAP-Beratungshaus hat Triacos erworben
Die Syskron Holding GmbH, das im Bereich Intralogistik tätige Tochterunternehmen der Krones AG, hat 100 Prozent der Triacos GmbH gekauft.



Die Syskron Holding GmbH in D-Wackersdorf.

Die Syskron Holding erwirbt mit Triacos Kompetenz in der Beratung und Implementierung von SAP-Lösungen mit dem Schwerpunkt in der Produktions- und Intralogistik. Dadurch kann die Krones Tochter Syskron neben den eigenen Softwareprodukten auch SAP-Standardlösungen für die Getränkeindustrie anbieten.

Die Integration von SAP-Softwarelösungen ist für die künftige Entwicklung von Geschäfts-modellen im Bereich «Industrie 4.0» von grosser Bedeutung. Das Familienunternehmen Triacos GmbH mit Sitz in Altenstadt an der Waldnaab (Oberpfalz) erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 2 Mio. €. 22 SAP-Spezialisten realisieren Projekte für mittelständische Kunden in Deutschland. Der Kaufpreis liegt im mittleren einstelligen Millionenbereich. Der Kauf erfolgte zum 2. Februar 2015.

Initiative Save Food
«Save Food» tagt bei Nestlé
Nach erfolgreicher Veranstaltung auf der interpack im Mai letzten Jahres soll sich die Initiative Save Food in den kommenden Jahren weiterentwickeln: Künftig ist zusätzlich in den interpack-freien Jahren jeweils ein Meeting bei Markenartiklern aus der Nahrungsmittelindustrie geplant.



Die erste Veranstaltung dieser Art findet am 11. und 12. Mai 2015 am Stammsitz von Nestlé in Vevey statt. Save Food ist eine gemeinsame Initiative von FAO, UNEP und der Messe Düsseldorf.

Das Save Food Meeting 2015 ist Treffpunkt der mittlerweile mehr als 120 Partner aus der Industrie und den weiteren etwa 230 NGOs und Forschungseinrichtungen, die bei der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) registriert sind. Darüber hinaus richtet sie sich an alle Unternehmen, die an dem Themenkomplex Lebensmittelverschwendung und -verluste interessiert sind.

Die Veranstaltung in Vevey steht unter dem Motto «Private sector support for food loss and waste reduction projects». Das Meeting habe zum Ziel, Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Forschung sowie politische Entscheidungsträger und Personen aus der Zivilgesellschaft zum Dialog anzuregen und dadurch entsprechende (Pilot-)projekte auf den Weg zu bringen, so die Messe Düsseldorf.

Weitere Informationen unter: http://www.save-food.de/cip...



Messe Düsseldorf
«drupa» verändert Turnus
Die drupa, Weltleitmesse für Print und Crossmedia Solutions, wechselt nach 2016 (31. Mai bis 10. Juni) in den Dreijahresturnus. Diese Entscheidung hat das Komitee in seiner Sitzung am 10. Februar 2015 beschlossen.

«Die gesamte Print-Prozesskette hat sich durch die Auswirkungen des Internets und digitaler Technologien radikal verändert. Neue Anwendungen und Lösungen entwickeln sich dadurch und eröffnen zusätzliche Geschäftsfelder. Gleichzeitig rücken innovative Technologien wie 3-D-Druck, Printed Electronics oder Functional Printing in den Fokus», erläutert Claus Bolza-Schünemann, Vorsitzender des drupa-Komitees, die Hintergründe dieser Entscheidung. «Umso wichtiger ist für unsere Kunden, sich über neueste Technologien einen Überblick zu verschaffen und gleichermassen auch Inspirationen für neue Geschäftsmodelle und Lösungen zu bekommen. Im Weltmassstab ist die drupa die einzige Fachmesse, die dies bieten kann – und das künftig alle drei Jahre.»

Kommentar der Redaktion: Der drupa-Turnus hat sich früher auch schon mal in die andere Richtung verändert – 5-Jahres-Rhythmus, in Abhängigkeit von der Konjunktur.

PERSONALIA
Tetra Pak
Heinz Rüegg neuer Technischer Direktor
Heinz Rüegg ist seit Ende vergangenen Jahres Technischer Direktor von Tetra Pak Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er verantwortet damit alle Technischen Service-Aktivitäten der Marktgesellschaft.

«Tetra Pak verfügt schon heute über das industrieweit breiteste Angebot an Technischen Service-Dienstleistungen. Wir wollen dieses Angebot konsequent ausbauen, um unseren Kunden noch besseren Service anbieten zu können und um Wachstumsfelder zu erschliessen. Mit Heinz Rüegg konnten wir für diese Aufgaben einen sehr erfahrenen Experten gewinnen, der die Service-Ansprüche und Wünsche unserer Kunden aus der Lebensmittelwirtschaft klar vor Augen hat», erklärt Stephan Karl, Managing Director Tetra Pak Deutschland, Österreich und Schweiz.



Heinz Rüegg ist seit Ende vergangenen Jahres Technischer Direktor von Tetra Pak Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Rüegg arbeitet seit 1985 für Tetra Pak. Nach verschiedenen Stationen im Technischen Support leitete er von 2003 bis 2007 als Technical Director Packaging das komplette Wartungs- und Anlagenmanagement sowie den Technischen Kundendienst der Tetra Pak Schweiz AG. Von 2007 bis 2012 war Rüegg in gleicher Funktion für Tetra Pak Balkans in Belgrad aktiv. Danach verantwortete er den Technischen Service bei Tetra Pak Egypt Ltd. in Kairo.


CARTOON
Alle Jahre wieder
Aus der Marketing-Trickkiste


ZEITLÄUFTE
Hoffmann Neopac AG
125-Jahr-Feierlichkeiten verschoben
Martina Christiansen teilt mit:
«Durch die aktuelle Währungssituation steht unserem Unternehmen erneut eine herausfordernde Zeit bevor. Die Firma ist finanziell gesund, doch wie in unsicheren Zeiten üblich, reduzieren wir vorsorglich Kosten, die sich nicht direkt auf unsere Marktleistung auswirken. Wir haben daher beschlossen, die für den April angekündigten 125-Jahr-Feierlichkeiten sowie das Pharma-Symposium abzusagen bzw. zu verschieben. Gerne informieren wir Sie, sobald ein neues Datum feststeht. Beim Leistungspaket werden wir hingegen nicht sparen. Wir investieren in diesem Jahr an allen Standorten in Anlagen und Neuentwicklungen, von denen Sie als Kunde profitieren werden.»
Martina Christiansen, Head of Sales & Marketing Pharma


OFF PACKAGING
Digitale Zeitungsproduktion
«Walliser Bote» künftig auf «HP T400»
Mengis Druck stellt die Zeitungsproduktion auf den Digitaldruck um. Bei der Technik hat sich das Walliser Unternehmen auch für Manroland Web Systems entschieden.



Das Team von Mengis.

Ab Juli 2015 soll eine neue Druckplattform mit Inkjet-Technologie die Tageszeitung produzieren. Es wird eine «HP T400» Color Inkjet-Rollendruckmaschine drucken, Manroland Web Systems liefert den format- und abschnittvariablen Falzapparat «Fold Line» sowie die Software für Druckweiterverarbeitung und Gesamtintegration des Workflows, Müller Martini die Versandtechnologie.

Der «Walliser Bote» deckt das Oberwallis mit Nachrichten ab. Die Traditionszeitung erscheint Montag bis Samstag, die aktuelle tägliche Auflage beträgt über 22’000 Exemplare. Die bisherige Zeitungsdruckmaschine hat nach 32 Jahren ausgedient. Ausserdem sind sinkende Auflagen und die gewünschte höhere Regionalisierung Gründe für den produktionstechnischen Umstieg. Ebenso wichtig sei der wirtschaftliche Aspekt, denn variable Druckerzeugnisse sollen die neue Produktionslinie auslasten.

«OpenLabel»
User durchleuchten Hersteller mit App
Konsumenten erheben Pro- und Contra-Stimmen über Warenerzeuger

Die App «OpenLabel» versorgt Konsumenten mit einer präzisen Auskunft über den Produkt-Hersteller. Dazu muss der Nutzer lediglich den Strichcode auf der entsprechende Ware via Smartphone einscannen. Die Informationen zu den Herstellern bezieht die Software hauptsächlich aus umfangreichen Datenbanken von Non-Profit-Unternehmen, wie etwa Greenpeace, Oxfam oder UNICEF.



Scannen: OpenLabel liefert genaue Informationen.

«Verbraucher fordern von Herstellern immer mehr Information ein, aber nicht alles ist gänzlich auf dem Produkt abbildbar. Insbesondere die Herkunft von Lebensmitteln interessiert Verbraucher sehr stark. Apps können die Verbraucherinformationen auf den Produktverpackungen ergänzen und erweitern. Es ist dabei jedoch wichtig, dass die Datenbanken regelmässig gepflegt werden, sonst kann es schnell zu veralteten Informationen kommen», so Daniela Krehl, Fachberaterin für Lebensmittel und Ernährung bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Sensiblere Verbraucher
Die Macher der App wollen die Konsumenten wachrütteln und beim Einkauf sensibilisieren, sodass diese wissen, ob bei der Herstellung der Produkte Menschenrechte verletzt oder etwa Naturschutzgebiete, wie etwa der Regenwald, beeinträchtigt wurden. Nutzer von OpenLabel können mit Kommentaren ausserdem selbst über die Ethik verzeichneter Firmen referieren. Ziel der neuen Anwendung ist es, einen positiven sozialen Wandel auszulösen und daran zu erinnern, bewusster mit Produkten des täglichen Lebens umzugehen. «Geld ist deine Stimme. Am meisten Effekt auf einen Wandel hat die Entscheidung, für was man sein Geld ausgibt», verdeutlicht OpenLabel-Gründer Gründer Scott Kennedy. Die App befindet sich gegenwärtig jedoch noch in der frühen Entwicklungsphase und kämpft mit einer hohen Konkurrenz an vergleichbaren Anwendungen. Denn auf dem Markt existiert bereits eine Vielzahl von Datenbanken, die meistens aber nur auf ein Thema spezialisiert ist, wie etwa auf Tierrechte, Stoffe in Kinderspielzeug oder Meeresfrüchte.


INNOVATIV
Schoeller
Neues Papier für den Inkjet-Druck
Felix Schoeller Digital Media stellt im Rahmen der Hunkeler Innovation Days ein neues Papier vor. Es ergänzt die Reihe Jet-Line.



Felix Schoeller zeigt das Papier in Luzern..

Jet-Line sense für den Highspeed-Inkjetdruck verfügt über eine samtige Haptik und Seidenglanz. Es ist für eine Vielzahl von Anwendungen, Mailings, Broschüren oder den Transpromo-Bereich, geeignet. Es handelt sich dabei um ein ungestrichenes, ober-flächenbehandeltes Papier, das beidseitig bedruckbar ist.

Durch seinen hohen Weissegrad wird ein grosser Farbraum gespannt,
der das Drucken von satten Farben und tiefen Schwärzen ermöglicht. Volltonflächen wirken sehr homogen und gleichmässig. Darüber hinaus verursacht das Papier eine geringere Walzenverschmutzung, wodurch die saubere Weiterverarbeitung nachfolgender Drucke gewährleistet ist und die Reinigungsintervalle verlängert werden, so der Anbieter. Ausserdem ist durch eine schnelle Tintentrocknung die Weiter-verarbeitung der Papiere bereits kurze Zeit nach dem Druck möglich.

Jet-Line sense ist in Grammaturen von 80 und 90 g/m2 erhältlich. Es eignet sich für alle gängigen Highspeed-Inkjet Druckmaschinen und ist bereits für einige Anlagen, wie die Color Stream 3000er Serie von Océ oder Screen Truepress-Maschinen, zertifiziert.

Handel/Dienstleistungen, Forschung/Technologie
Nanopartikel gegen Produktpiraten
«Safe 79» schafft innovativen 16-stelligen Geheimcode aus Spezial-farbe.



Hologramm auf Schläger: Marken werden geschützt.

Das in Capua bei Caserta beheimatete Start-up-Unternehmen Punto Quantico hat in Zusammenarbeit mit dem Chemiehersteller Cabro ein Verfahren zur Eingrenzung der Produktpiraterie entwickelt. Mithilfe des innovativen «Safe 79» lässt sich die Fälschung von Marken-artikeln vermeiden.

UltravioletteTinte im Einsatz
«Unsere Technologie beruht auf fluoreszierenden Nanopartikeln», so Punto-Quantico-Chef Francesco Bertocchi. Der aus ultravioletter Tinte bestehende Pigmentbelag kann auf jede Art von Material wie Kunststoff, Glas oder Leder aufgetragen werden. Dabei mit aufge-druckt wird ein für das menschliche Auge unsichtbarer und auch für den Tastsinn nicht erkennbarer Farbcode. Dieser beinhaltet eine Farbsequenz, die nur mithilfe einer UV-Lampe sichtbar ist.

Zusammen mit dem industriellen Hersteller wird ein Farbstoff ausgesucht, den der Kunde schon im frühzeitigen Produktionsprogramm nutzt. «Dieser wird dann mit dem aus fluoreszierenden Nanopartikeln bestehenden Additiv vermischt», gibt sich Bertocchi geheimniosvoll. Anschliessend bringt der Hersteller den Code zusammen mit dem Markennamen und dem Logo auf der Ware an. Geliefert wird auch ein tragbares Lesegerät zum Lesen des 16-stelligen Geheimcodes.

Für Mode, Brillen und Leder
Die Technik beruht auf vom Nationalen Forschungsrat CNR in Neapel entwickelten und patentierten Erfindungen, für die die Cabro SpA ein exklusives Vertriebsrecht besitzt. Die Anwendungsgebiete betreffen vor allem Mode, Bekleidung, Brillen und Lederwaren. Allein für Italien beliefen sich die Umsatzverluste für 2011 auf bis zu 7,5 Mrd. Euro. Infolge illegaler Nachahmungen sind seit 2005 im EU-Raum rund 125’000 Arbeitsplätze verloren gegangen.

Weitere Informationen unter: http://puntoquantico.it / http://cabro.it



Produkte/Innovationen, Handel/Dienstleistungen
Aus Weinkisten werden schicke Möbel
Patentierte Recycling-Idee schont die Umwelt und erweitert Handel



Clevere Systemmöbel: Alte Weinkisten werden wiederverwendet.

Der oberitalienische Firmengründer Enrico Accettola hat eine innovative Geschäftsidee für den Weinhandel umgesetzt. Über die von ihm in Tavagnacco bei Udine gegründete BBang Srl und das dazugehörige Verkaufsportal vertreibt er Weinkisten und Verpackungen, die sich in elegante Möbel verwandeln lassen.

Modulare Bauweise
,Mir hat es persönlich immer leid getan, wenn es darum ging, die Holzkisten nach dem Weinkonsum wegzuwerfen oder zu verbrennen', so Accettola. Dies brachte ihn auf den Gedanken, als Möbel wiederverwendbare Weinflaschenkonfektionen zu entwerfen. Die anlässlich des prestigereichen ,Campasso d'Oro 2014' verliehene Sonderauszeichnung hat ihm Recht gegeben und zu einer Patentanmeldung bewogen.

Die in modularer Bauweise entworfenen Kisten sind aus Birkenholz gefertigt und können passgenau ohne weitere Hilfsmittel miteinander kombiniert werden. Bei der Monatge wird ein umweltfreundlicher Kleber verwendet. Das Gleiche gilt für den zur Innenauskleidung verwendeten Karton. Durch die charakteristische Öffnung zur Einführung und Lagerung der Weinflaschen passen 95 Prozent der im Handel üblichen Grössen und Formate.

Breite Angebotspalette
Das Angebot reicht von der Einflaschen- bis zur Sechsflaschen-Konfektion. Vertrieben wird das als ,Cavò' benannte Produkt über Fachgeschäfte und das Firmenportal Cavodoc. ,Unsere Kisten können auch als Stilelemente für ein Bücherregal dienen', unterstreicht Accettola. ,Der Preis für ein Basiselement liegt bei 35 Euro, der für ein Bücherregalelement bei 60 Euro, und der für eine Doppelschublade bei 95 Euro', so Accettola abschliessend.


Gedruckte Elektronik
SmartLabels
Der OE-A Produkt- und Demonstrator-Wettbewerb auf der LOPECzeigt im fünften Jahr, was mit organischer und gedruckter Elektronik möglich ist. In fünf Kategorien werden die Ideen auf der Messe LOPEC in München prämiert. Die OE-A stellt zudem eine neue Version ihrer Roadmap vor und zeigt mit der Geschäftsklimaumfrage, wie es in der Branche aussieht. Der Demonstrator-Wettbewerb der OE-A (Organic and Printed Electronics Association) zeigt: Gedruckte Elektronik macht unglaublich viele Anwendungen möglich.

Auf der LOPEC, der grössten internationalen Fachmesse und Konferenz für organische und gedruckte Elektronik, werden etliche Produkte und Prototypen gezeigt, in denen die Technologie zum Einsatz kommt. Allein 19 Projekte gibt es am Stand der OE-A im Rahmen des jährlichen Demonstrator-Wettbewerbs zu sehen.

Intelligente Verpackung informiert den Kunden
Ein Beispiel sind von Arjowiggins Creative Papers (Frankreich) entwickelte Verpackungen, in die hauchdünne Elektronik integriert ist. Nähert man sich der Verpackung mit einem NFC-fähigen Smartphone, erscheinen auf dem Display ausführliche Informationen zum Produkt. Auf einer weiteren Verpackung blinken LEDs, wenn sie im Regal steht. Das erhöht die Aufmerksamkeit an der Verkaufsstelle.
Ebenfalls für den Verpackungsbereich interessant sind die Labels von Quad Industries (Belgien) und dem ChangZhou Institute of Printed Electronics (China). Die Etiketten in der Grösse einer Scheckkarte können auf Verpackungen aufgeklebt werden. Während des kompletten Transports überwachen sie, ob die Kühlkette empfindlicher Produkte unterbrochen wurde. Das betrifft beispielsweise Medikamente oder verderbliche Lebensmittel. Ausgelesen werden die Daten mittels NFC im einen und RFID im anderen Label. Die Antennen sind jeweils gedruckt. Eine gedruckte Batterie versorgt den siliziumbasierten Chip mit Strom. Er zeichnet den Temperaturverlauf auf. Die Kombination von gedruckter und klassischer Elektronik macht die Labels zu Hybrid Systemen. Ein Zukunftstrend im Bereich gedruckte Elektronik. Prämiert werden die Sieger der fünf Kategorien während des LOPEC Dinner am 4. März 2015. Weitere Informationen rund ums Thema organische und gedruckte Elektronik, Prototypen und Produkte gibt es direkt am Stand der OE-A auf der LOPEC in München jeweils am 4. und 5. März 2015 , ICM, B0, Stand 416.


Cilag
Big Data bürgt für mehr Sicherheit
Jedes Produkt der Schaffhauser Pharmafirma Cilag soll bis in den nächsten zwei bis drei Jahren von der Fabrik bis zum Anwender identifiziert und nachverfolgt werden können: Big Data soll Medikamente sicherer machen. Mit rund 1700 Artikelpositionen beliefert die Cilag 130 Märkte und macht Patienten und Fachleuten die Informationen zu ihren Produkten in 40 Sprachen zugänglich. Ein beachtlicher Teil der Präparate muss gekühlt versandt werden, weil deren Wirkstoffe auf Wärme empfindlich reagieren. «Die hohen Anforderungen an die Sicherheit unserer Produkte entlang der gesamten Lieferkette machen es nötig, dass jede einzelne Packung identifiziert und nachverfolgt werden kann», so Wolfgang Epple, Director Business Unit Parenterals. So wird bereits heute jede Produktlieferung dahingehend überwacht, welchen Temperaturen sie auf ihrem Weg von der Fabrik bis zum Spital, zur Apotheke oder zum Arzt ausgesetzt und wie gross insgesamt die Abweichung von der idealen Temperatur war. Im Extremfall könne es schon mal dazu kommen, dass Medikamente wegen «zu grosser Abweichung von der Kühlkette» am Bestimmungsort in einem kontrollierten Prozess vernichtet werden müssten, so Epple. Das könne zum Beispiel der Fall sein, wenn eine Sendung bei der Einfuhr ins Bestimmungsland aus irgendeinem Grund während Tagen am Zoll hängen bleibe. Die Cilag steckt mitten in der Umsetzung was die Serialisierung anbelangt. Für das erste Land sei das neue System bereits eingeführt worden.


Iggesund / Primärfasern
Unverzichtbar für Schokoladenverpackungen
Das belgische Unternehmen Du Caju Printing & Packaging nutzt für Schokoladenverpackungen Karton von Iggesund. Der entscheidende Faktor bei der Wahl des Kartons für eine Schokoladenverpackung sei dabei seine Geruchs- und Geschmacksneutralität, so Tom Du Caju.



Die Origin Box besteht aus drei Arten von Papiermaterial, von denen zwei – Invercote und Incada – von Iggesund Paperboard hergestellt werden.

Du Caju arbeitet seit mehr als 25 Jahren mit Barry Callebaut zusammen, dem grössten Kakaoverarbeiter der Welt. Das Verarbeitungsunternehmen wird regelmässig gebeten, für Callebaut zur Markenförderung und als Verkaufswerkzeuge aufwendige werbewirksame Verpackungen zu entwerfen.

Die jüngste Kreation, die Origin Box, besteht aus einer äusseren Schachtel aus einem braunen Spezialpapier von James Cropper, Colorscope Bitter Chocolate 350 g/m². Im Inneren der Schachtel befinden sich Schokoladenkostproben aus zahlreichen Ländern. Jede Sorte ist in einer keilförmigen Schachtel aus Incada Silk 300 g/m² von Iggesund Paperboard verpackt. Die Schachtel enthält ausserdem eine Drehscheibe mit Informationen über die verschiedenen Schokoladensorten. Die Drehscheibe ist auf dem Iggesund-Karton Invercote Creato 400 g/m² gedruckt und mit demselben Material bezogen wie die äussere Schachtel. Das braune Material ist matt und und soll besonders natürlich wirken. Die braune Farbe und die unbeschichteten Seiten sollen an das Aussehen von Schokolade erinnern. Die Origin Box war im Finale im Wettbewerb um den europäischen Verpackungspreis der ECMA/Pro Carton 2014. «Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass für diese Art von Verpackungen nur Primärfasern gut genug sind», sagt Erwin Heeren, Einkäufer bei Du Caju. «Bei der Materialwahl werden wir auch von unserem Kunden Barry Callebaut unterstützt, der alle Verpackungsmaterialien für bis zu sechzig Tage im eigenen Sensoriklabor prüft.»


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