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Agenda

23.5.12
swiss publishing day

23.5.12
Konferenz «Social Media 2.5»

24.5.12
GFZ-Seminar: Crossover-Media oder web2print - mit einem Klick zum Ziel

31.5.-1.6.12
SwissMediaForum 2012

31.5.12
Tag der Marke 2012

6.6.12
Marketing Efficiency Forum

13.6.12
GFZ-Seminar: Barrierefreiheit - Internet-Zugänglichkeit

14.6.12
Ugra Druckfachtagung zum Thema «Messtechnik»

15.6.12
Media & Marketing Kongress 2012

15.6.12
Wiesbadener Media & Marketing Kongress 2012: Wertverlust durch soziale Netze? Die Markenführung in interaktiven Zeiten.

21.6.12
Schweizerische Fachtagung Communications Controlling

16.7.-20.7.12
Print Buyer University 2012

25.9.-27.9.12
FachPack 2012 - Fachmesse für Verpackungslösungen

26.9.-27.9.12
Ecoprint Europe Live: Fachmesse für nachhaltige Printproduktion

27.9.12
screen-up 2012

25.10.-26.10.12
Creative Paper Conference 2012

20.11.-23.11.12
PACK&MOVE - Schweizer Fachmesse für integrierte Logistiklösungen und Verpackungstechnik

Partnerportale:
hilfdirselbst.ch
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desktop-dialog.de
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DRUPA 2012
Schlussbericht
Wegweisende Impulse für die Printbranche
Von der drupa 2012 gehen wichtige Impulse für die weltweite Print- und Medienindustrie aus. Das wichtigste Signal: Print hat Potenzial, die Branche investiert kräftig in ihre Zukunft. Schon zur Halbzeit hatte sich dieser Trend abgezeichnet, und die Aussteller meldeten zahlreiche Geschäftsabschlüsse aus aller Welt. Diese Investitionsbereitschaft hat sich in der zweiten Messehälfte ungebrochen fortgesetzt.

314.500 Fachleute aus über 130 Ländern sind zur drupa nach Düsseldorf gekommen, 75.500 weniger als 2008. „Dieser Rückgang kommt für uns und die gesamte Branche nicht überraschend. Alleine in Deutschland hat die Druckindustrie in den Jahren 2000 bis 2011 rund 3.900 Betriebe mit über 61.000 Beschäftigten verloren. In den USA haben im gleichen Zeitraum über 7.700 Druckereien geschlossen“, erläutert Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Düsseldorf. „Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass weniger Besucher zur drupa 2012 kamen. Doch – und das ist das entscheidende: Die Kunden kommen nicht mehr mit großen Delegationen oder im Rahmen eines Firmenausflugs zur drupa; vielmehr ist es das Top-Management, das nach Düsseldorf reist. Die drupa ist eindeutig die Messe der Entscheidungsträger, die Messe für das Business.“

„Die drupa hat in einer für unsere Branche schwierigen Situation wichtige Impulse gesetzt. Das nährt die Hoffnung darauf, dass der Investitionsstau in vielen Märkten der Welt allmählich überwunden werden wird“, sagt Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des Fachverbands Druck- und Papiertechnik im VDMA. Während der Messe wurden zahlreiche Bestellungen aufgegeben. Auftragseingänge verzeichneten die großen Druckmaschinenhersteller wie auch ihre Zulieferer gleichermaßen. Auch die Zahl der Anfragen nahm im Messeverlauf kontinuierlich zu, deshalb versprechen sich viele Aussteller ein gutes Nachmessegeschäft.

Damit behauptet die drupa 2012 ihre Stellung als weltweit wichtigste und größte B2B-Fachmesse ihrer Branche. Das verdeutlichen auch die Ergebnisse der Besucherbefragung. Die drupa-Besucher kommen mit konkreten Investitionsvorhaben. Knapp 50 Prozent aller Besucher vergeben Aufträge – und das größtenteils direkt auf der Messe. Das überrascht nicht, schließlich ist der Anteil der Top-Manager unter den Besuchern im Vergleich zu 2008 deutlich gewachsen (2012: 50,8 Prozent; 2008:zu 44,4 Prozent).

Mit über 190.000 internationalen Besuchern ist die Internationalität der drupa weiter auf sehr hohem Niveau. Auffällig ist die hohe Anzahl der Fachbesucher aus Indien, das jetzt mit rund 15.000 Besuchern hinter Deutschland (über 123.000 Besuchern) auf Rang 2 der Top-Besuchernationen liegt. Auf den weiteren Plätzen im Länderranking folgen: Belgien, Frankreich, Niederlande, Großbritannien, die USA, Schweiz und Italien. Besonders erfreulich der gestiegene Anteil der Besucher aus Süd- und Mittelamerika (2012: 8,8 Prozent; 2008: 7,0 Prozent) – und hier vor allem aus Brasilien. Auch die Presse, die sich zur drupa 2012 akkreditiert hat, ist ausgesprochen international: Die rund 2.400 Journalisten kommen aus 75 Ländern.

Die dominierenden Themen der drupa 2012 waren Automatisierung, Verpackungsdruck, Digitaldruck, hybride Technologien, Web-to-Print-Anwendungen und umweltgerechtes Drucken. So gaben ca. 40 Prozent der Besucher an, sich für Digitaldruckmaschinen und Digitaldrucksysteme zu interessieren. Große Beachtung fand auch das Zukunftsthema Printed Electronics, das gleich in vielfacher Form auf der drupa aufgegriffen wurde: im drupa innovation park, im drupa cube, mit einer Highlight Tour und an vielen Ständen der drupa-Aussteller.

„Die drupa 2012 war technologisch eine Messe der Superlative. Sie zeigte: Print ist lebendiger denn je!“, so Rolf Schwarz, Präsident des Bundesverbandes Druck und Medien. „In allen Druckverfahren gab es beeindruckende Neuerungen. Was mich besonders begeistert hat: Zulieferer und Maschinenhersteller aus Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung überzeugten gemeinsam durch Workflow- und Produktionslösungen und hervorragende Produkte. Offset- und Digitaldrucklösungen ergänzen sich, statt zu konkurrieren.“

Eine positive Bilanz kann auch zum fachlichen Rahmenprogramm gezogen werden. Über 20 Prozent der Besucher haben sich für die beiden Sonderschauen drupa innovation park und drupa cube presented by digi:media interessiert. Der drupa innovation park (dip), der mit seinen über 130 Ausstellern in Halle 7.0 der Dreh- und Angelpunkt für Innovationen im digitalen Zulieferbereich war, vermeldet eine äußerst erfolgreiche drupa. „Der innovation park zur drupa 2012 ist eine einzigartige Sonderschau, weil sie sich auf neue Ideen und Geschäftfelder fokussiert. Viele dieser Ideen brauchen keinen großen Stand, um sich zu präsentieren – aber sie müssen in einer ganz besonderen Art und Weise vorgestellt werden, damit man sie erleben und verstehen kann“, erläutert Frank Romano, emeritierter Professor des Rochester Institute of Technology (USA). „Die drupa ist eine der interessantesten Messen, weil sie genau das schafft. Sie findet Bereiche jenseits des Mainstreams, die bald dazugehören. So ist der drupa innovation park eine einzigartige Idee.“

Die nächste drupa findet vom 2. bis 15. Juni 2016 statt.

E•DITORIAL
Happy Landing



Liebe Leserinnen und Leser,

Benny is back again – unübersehbar, in Halle 9, waren sie auf der drupa zu besichtigen. Sechs neuen Landa-Maschinen hatten ihre Punktlandung vollbracht. Da standen sie nun, in schummrigem Blaulicht; standen da mit Bedienerpanels, die wie überdimensionierte iPhones die technologieverzückten Besucher einlullten. Was aber steckt, neben dem attraktiven Design, in diesen Maschinen, die Landa dem staunendem Publikum wie ein Zirkusdirektor vorführen liess? Na? Nano. Nanotinte, notabene.

Neben der innovativen «Zwergtechnologie» (griech. nannos/lat. nanus: «Zwerg») war noch etwas anderes bemerkenswert. Noch bevor die drupa so richtig loslegte, konnte Landa bereits auf Kooperationsvereinbarungen mit bekannten Akteuren hinweisen: Komori, Manroland, Heidelberg. Damit landete Landa einen weiteren Coup, der sich gelegentlich zur Konkurrenz für andere Digital- und Offsetdruck-Anbieter entwickeln dürfte.

Seiner Prophezeiung – everything that can be digital, will be digital –, vor mehr als zehn Jahren zum Besten gegeben, lässt er neuerdings folgende Kampfansage folgen: «Derzeit hat der Digitaldruck gerade mal zwei Prozent des weltweiten Druckvolumens erobern können. Mit Nanografie wollen wir die restlichen 98 Prozent abholen.» Starke Worte...

Tatsache aber ist: Von den sechs Maschinentypen, die auf der drupa vorgeführt worden sind (s. dazu auch den nachfolgenden Artikel), sind drei für Verpackungsdruckjobs geeignet: die Bogenmaschine Landa S10 im B1-Format sowie die beiden Rollendruckmaschinen W5 bzw. W10 für Etiketten und flexible Verpackungen (mit Bahnbreiten von 560 mm bzw. 1020 mm). Die Anlagen sind für das Drucken mit bis zu acht Farben und für Auflösungen von 600 dpi oder 1200 dpi ausgelegt. Ausgeliefert werden könne die erste Maschine allerdings frühestens in anderthalb Jahren.

Die Punktlandung ist geglückt. Die Branche, allen voran gewisse Anbieter, werden Benny Landas Wiedergeburt als Innovator im Auge behalten müssen.

Herzlich,
Claude Bürki

AUFGEFALLEN
Landa Corporation
Sechs Druckmaschinen mit Nanotechnolgie
Benny Landa hat ein neues Druckverfahren entwickelt, das auf Tinten mit besonders kleinen Farbpigmenten beruht. Auf der drupa gab er Einzelheiten zum künftigen Druckmaschinen-Portfolio bekannt.




Benny Landa, vor einer seiner Maschinen posierend.

Während der Messe enthüllt Landa eine Familie von sechs Nanografiedruckmaschinen, drei Bogenmaschinen und drei Rollenmaschinen. Jede der drei Bogenmaschinen kann bis zu acht Farben und darüber hinaus Schmuck- und Sonderfarben für unterschiedliche Anwendungen drucken, darunter beispielsweise allgemeiner Akzidenzdruck, Werbematerial, Bücher und Bedienungs-anleitungen in mittleren Auflagen, Direct-Mail-Produkte und Faltschachteln in kleinen Auflagen.

Bogendruck
Die Landa S5 Nanographic Printing Press ist ein Einstiegsmodell im B3-Format. Sie druckt einseitig mit einer Leistung von bis zu 11’000 Bögen in der Stunde und ist für alle handelsüblichen Bedruckstoffe von 60 bis 350 Gramm pro Quadratmeter geeignet.

Die Landa S7 Nanographic Printing Press ist die leistungsstärkste B2-Digitaldruckmaschine. Sie druckt ein- oder zweiseitig mit bis zu 12’000 Bögen in der Stunde auf allen handelsüblichen Medien zwischen 60 und 350 Gramm pro Quadratmeter. Die Landa S10 Nanographic Printing Press ist eine B1-Digitaldruckmaschine. Sie druckt einseitig oder zweiseitig mit bis zu 13’000 Bögen in der Stunde auf allen handelsüblichen Papierqualitäten zwischen 60 und 400 Gramm pro Quadratmeter. Im einseitigen Faltschachteldruck erreicht die Maschine eine Leistung von bis zu 6’500 Bögen in der Stunde auf unbehandelten und rezyklierten Kartonagen, metallisierten Bedruckstoffen zwischen 200 und 1’000 Mikrometern Stärke und Kunststofffolien.

Rollendruck
Die drei Rollendruckmaschinen drucken mit bis zu acht Farben und sind für den Akzidenz- und Verlagsdruck und die Herstellung von Etiketten und flexiblen Verpackungen ausgelegt. Die Landa W5 Nanographic Printing Press ist eine 560 Millimeter breite Maschine für den Einseitendruck mit einer Leistung von bis zu 200 Metern in der Minute auf Kunststoff- und Schrumpffolien von 12 bis 250 Mikrometern sowie auf Etikettenpapier, Tubenmaterialien, Alufolie und Papier von 50 bis 300 Mikrometern.

Die Landa W10 Nanographic Printing Press hat eine Bahnbreite von 1'020 Millimetern und druckt einseitig bis zu 200 Meter in der Minute auf Folienmaterial zwischen 12 und 250 Mikrometern und auf Papier zwischen 50 und 300 Mikrometer. Landa Nano Ink erfüllt die Vorschriften der FDA für den Einsatz im Lebensmittelbereich.

Die Landa W50 Nanographic Printing Press ist eine Maschine mit 560 Millimetern Bahnbreite für die Digitalproduktion in hohen Auflagen und druckt zweiseitig mit bis zu 200 Metern in der Minute auf allen beliebigen gestrichenen oder ungestrichenen Papieren zwischen 40 und 300 Gramm pro Quadratmeter. Sie eignet sich unter anderem für den Verlagsdruck, Bücher, Zeitschriften, Periodika, Geschäftsberichte, Geschäftsbücher, Telefonbücher, Handbücher, Direct-Mail-Produkte mit Personalisierung und Versionierung.

Kooperationen
Miyakoshi arbeitet mit Ryobi zusammen
Miyakoshi präsentierte auf der drupa erstmals seine mit Ryobi gemeinsam entwickelte Digitaldruckmaschine im B2-Format. Die Digital Press 8000 druckt bis zu 8'000 Bögen pro Stunde, soll aber in Zukunft 10'000 Bögen schaffen. Die Auflösung liegt bei 1200 dpi. Mit dieser Druckmaschine wollen die Anbieter der Nachfrage nach einer extrem schnellen digitalen Druckmaschine gerecht werden, die den variablen Datendruck ermöglicht und offsetähnliche Qualität bietet. Die Maschine arbeitet mit einem ultrafeinen Flüssigtoner und ist für den Akzidenz- und Verpackungsdruck gedacht.

VERANSTALTUNGEN
IPI Event, June 6th, 2012
«Packaging Technology of the Future»
What are the leading technologies of the next 10 years? What inluences packaging in the coming years?

IPI International Packaging Institute invites you to take this exciting look into the future. Join us and enjoy fascinating insights into technologies and trends of the coming decades. Experts from various areas related to packaging will present feasible ideas and solutions. This expert seminar gives packaging designers, marketing experts, packaging developers, innovation managers and R&D specialists the opportunity to gather ideas about and for the future.

Program:
09:00 – 10:30
■ Cloud Intelligence: The final Truth in Packaging Development?
Institut für Demoskopie Allensbach, Oliver Bruttel

■ Intelligent Business Models for the Packaging Industry of the Future
Malik Management Zentrum, Dr. Andrea Heubel

■ Market driven Innovation
awtec, Alexander Panos and Beat Keller

11:00 – 13:00
■ Drastic Reduction of Packaging Development Time
ESKO, Peter Miller

■ Harvesting and Packaging – The Packaging Machine on the Field?
Bühler Group, Dr. Daryoush Sangi

■ Bionic Learning Network – Ideas and Solutions for innovative Packaging Processes
Festo AG, Reinhard Keller

14:00 – 15:00
■ With human Flexibility - Fully integrated and autonomous Manufacturing Cells
Gerhard Schubert GmbH, Gerhard Schubert

■ Sensors for State-of-the-art Production
Sick GmbH, Ralf Jäger

15:30 – 17:00
■ Organic Electronics
VDMA, Dr. Klaus Hecker

■ Nano-Cellulose for Packaging – A Material Revolution?
EMPA St. Gallen, Dr. Tanja Zimmermann

■ Packaging Materials of the Future?
Hydro Aluminium Deutschland, Dr. Günter Schubert

Language: English; Location: IPI International Packaging Institute, Neustadt 51, CH-8200 Schaffhausen; Fee: CHF 640.-* incl. 8% VAT, lunch and documentation (*or Euro equivalent at actual exchange rate)

Weitere Informationen unter: http://www.ipi.eu/ipi-event...



21. und 22. Juni 2012
SVI-Mitgliederversammlung / Tag der Verpackung
Schloss Böttstein, Schlossweg 20, 5315 Brugg-Böttstein.
(Es stehen Gratisparkplätze zur Verfügung)

a) Mitgliederversammlung
Donnerstag 21. Juni 2012, für SVI-Mitglieder und Gäste, ab 15 Uhr

b) Tag der Verpackung
Freitag, 22. Juni 2012, 9.00 Uhr bis ca 15.00 Uhr für alle Interessierte.

Weitere Informationen unter: http://www.svi-verpackung.c... / http://www.schlossboettstei...


NEU
Highcon: digitale Faltschachtelproduktion
Es ist so weit
Die Faltschachtelherstellung war bislang eine eher umtriebige Angelegenheit. Highcon bietet nun eine digitale Lösung für das Schneiden und Rillen von Faltschachteln an.

Highcon, Yavne/Israel, präsentierte auf der drupa 2012 ihre neue Direct-to-Pack-Lösung «Euclid» für Faltkartons. Dank dieser digitalen Lösung für das Schneiden und Rillen von Faltschachteln können Verarbeiter, die die Vorteile der Digitaltechnologie auch im Bereich der Weiterverarbeitung nutzen möchten, ihre Prozesse effizienter und rentabler gestalten, so das Unternehmen auf der drupa. Wie auf dem drupa-Stand zu besichtigen war, wird über eine Folie ein individuell angepasstes Rillmuster in die Maschine eingespeist. Innerhalb von 10 Minuten, so der Anbieter, könne man so immer wieder neue Rillmuster in der Euclid erstellen.

Auf Basis der von Highcon zum Patent angemeldeten DART-Technologie (Digital Adhesive Rule Technology) nutzt die Highcon Euclid eine Präzisionslaseroptik und Polymertechnologie zur Umwandlung der Schneid- und Faltvorgänge von einem analogen in einen digitalen Workflow, wodurch der gesamte Weiterverarbeitungsprozess erheblich rationalisiert wird. Diese bahnbrechende neue Technologie ermögliche kürzere Lieferzeiten, bessere Versionierung, kleinere Auflagen und kreativere Designs, hiess es weiter. «Wir sind davon überzeugt, dass die Direct-to-Pack-Lösung die Wettbewerbslandschaft verändern und neue Massstäbe für Verpackungsdruckereien setzen wird», sagt Chris Baker, VP Sales & Business Development von Highcon.



Handshake: Daniel Broglie, CEO Chromos AG (links), auf dem Stand der Highcon, nach erfolgtem Vetragsabschluss.

Chromos ist Vertriebspartner
Wie zudem zu vernehmen war, wird die Chromos AG, Dielsdorf, den Vertrieb für die Märkte Schweiz, Österreich und Lichtenstein besorgen. Daniel Broglie, CEO der Chromos, kommentiert: «Wir waren auf Anhieb sehr beeindruckt von dieser innovativen Lösung für die Faltschachtelproduktion, auf die der Markt eigentlich schon lange gewartet hat. Die Wirtschaftlichkeit dieser Lösung, basierend auf der Lasertechnologie, wird unseren Kunden sehr zu nutzen kommen: Während die Herstellung herkömmlicher Stanzformen Tage, ja Wochen dauern kann, beträgt das ‹make ready›, die Zeit zur Erstellung einer Trennform mit der Highcon Euclid gerade mal rund 15 Minuten. Diese Maschine passt somit bestens in unser Portfolio und zu unserem Leitmotiv: starke Marken, starke Lösungen.»

******
Über Highcon: 2009 gegründet in Tel Aviv von Aviv Ratzman und Michael Zimmer. Highcon läutet mit dieser innovativen Direct-to-Pack-Lösung eine neue Ära im Markt der Faltschachtelproduktion ein. Aufwändige Produktionsschritte werden eliminiert, die Time to market drastisch verkürzt; zusätzlich wird der CO2-Fussabdruck in diesem Bereich der Verpackungsproduktion deutlich minimiert. Die patentierte Highcon-Lösung wurde auf der Drupa 2012 erstmals der Fachöffentlichkeit vorgestellt.

Durst
Neues digitales UV-Inkjet-Etikettendrucksystem
Auch Durst, Brixen I, treibt Innovationen um den digitalen Etikettendruck voran. Das Unternehmen stellte in Live-Demonstrationen erstmals ihr digitales UV-Inkjet-Etikettendrucksystem Tau 330 vor.

Die neue Druckmaschine bietet eine Druckbreite von 330 mm und eine Geschwindigkeit von bis zu 48 m/min. Damit wird eine Fortdruckleistung von von 950 m2/Std. erreicht. Ausser der standardmässigen CMYK-Konfiguration stehen mit Weiss und den zwei Sonderfarben Orange und Violett zusätzliche Farboptionen zur Verfügung.

Das neue Tau-System ist in zwei Breiten lieferbar: Tau 330 (mit 330 mmDruckbreite) und Tau 330/200 mit einer Druckbreite bis 200 mm. Dank der eigens entwickelten Single-Pass-UV-Inkjet-Technologie von Durst bieten die Systeme eine hohe Bildqualität.

Weitere Informationen unter: http://www.durst.it/fileadm...



Lindner Suisse
Mobiler Stretcherfolg auf der «easyFairs»
Auf der «easyFairs» war die neue Dreharm-Stretchmaschine vom Typ «OP 111» ein echter Hingucker. Am Stand von Lindner Suisse haben sich zahlreiche Messebesucher davon überzeugt, wie sich auch auf kleinstem Raum effektiv stretchen lässt.



Grosse Effizienz auf kleinstem Raum: Stretchmaschine «OP 111».

Die Maschine wird in die Führungsöffnung der Palette eingefahren und arretiert. Vor Beginn des Wickelvorganges wird der Folienanfang manuell an der Palette befestigt. Während der Dreharm die Palette umrundet, fährt der Folienschlitten entsprechend des gewählten Programms auf und ab und ermöglicht so das spiralförmige Stretchwickeln der Palette. Die «OP 111» ist überall einsetzbar, ihre leistungsstarke Batterie reicht zum Stretchen von rund 100 bis 110 Paletten.

Auf grosses Interesse stiessen auch die ausgestellten High-Tech-Stretchfolien wie «QualiStretch blue». Denn die Rohstoffauswahl in Kombination mit einer innovativen Fertigungstechnik erlauben eine geringere Folienstärke – bis zu 30 Prozent geringer als bei herkömmlichen Folien. Die Folie «QualiStretch blue» zeichnet sich durch eine sehr hohe Haltekraft, eine geräuscharme Abwicklung sowie eine besondere Durchstossfestigkeit aus. Sie ist auf einer Seite absolut glatt, sodass ein Aufreissen von aneinanderstehenden Paletten vermieden wird. Lindner Suisse bietet über 70 Stretchfoliensorten, darunter neu auch eine Stretchfolie aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Polyethylen für die neue Stretchfolie «OptiGreen» wird derzeit noch aus Zuckerrohr hergestellt, es laufen aber bereits erste Versuche mit Holz.

Weitere Informationen unter: http://www.lindner.ch/


Neopac
Transparente Dropper-Tube
Neopac präsentiert eine für Augenanwendungen einzigartige Dropper-Tube. Die transparente Tube zeichnet sich durch hervorragende Barriere-Eigenschaften, vor allem gegen Sauerstoff, aus. Der durchsichtige Tubenkörper bietet Herstellern und Konsumenten die Möglichkeit, die Reinheit des Füllguts zu kontrollieren.

Tropfersysteme findet man häufig auf Glas- oder Kunststoff-Flaschen. Beide Materialien weisen Nachteile auf: Glas ist zerbrechlich und Kunststoff verfügt nur über eine geringe Barriere. Deshalb hat Neopac in Oberdiessbach bei Thun eine Tropfer-Applikation für seine Barrieren-Tuben entwickelt. Das patentierte System ist unzerbrechlich, leicht zu handhaben und bietet sensiblen Flüssigkeiten optimalen Schutz.



Die neue transparente Dropper-Tube bietet laut Herstellerin Neopac den Kunden die Vorteile einer flexiblen Verpackung und erfüllt gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen bezüglich Barriere und Sichtbarkeit des Füllgutes.

Durch sanften Druck auf die Tube bilden sich einzelne Tropfen, die präzise und sauber direkt in die Augen geträufelt werden können. Medikamente sind somit exakt und konstant dosierbar. Die Dropper-Tube ist leichter im Gewicht als Glass- oder harte Kunststoff-erpackungen. Sämtliche Materialien, die in Kontakt mit dem Füllgut kommen, entsprechen den Anforderungen für pharmazeutische Primärpackmittel.

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«Web2Web» - S T E L L E N K O M B I
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Zur Unterstützung des Teams Marketing & Kommunikation der Hochschule Luzern – Musik suchen wir ab September 2012 oder nach Vereinbarung eine/n engagierte/n

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Sie konzipieren Drucksachen für Aus- und Weiterbildungsangebote sowie Forschungsprojekte und setzen diese selbstständig um. Sie sind zuständig für die Mediaplanung im Print- und Online-Bereich. Für Studieninteressierte konzipieren und organisieren Sie Info-Tage. Im Weiteren pflegen Sie...

Inserent: Hochschule Luzern
Arbeitsort: Stadt Luzern

Detailinformationen zu dieser Ausschreibung finden Sie unter: www.medienjobs.ch/stellenkombi/detail

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Hubergroup
Dispersionslack-Sortiment wächst
Die Hubergroup stellt die neuen Dispersionslacke aus der Serie Acrylac vor. Damit erweitert das Unternehmen sein Programm auch mit migrations- und geruchsarmen Lacken.

Das neue Sortiment soll die Übersicht über die Bestände einer Druckerei erleichtern und durch die vielseitiger einsetzbaren Standardlacke für einen Rückgang an Wechsel- und Reinigungsarbeiten an der Druckmaschine sorgen.

Neu sind einige Dispersionslacke und Primer auch in der MGA-Qualität. Dieser Standard wird durch Rohstoffspezifikationen Qualitätsanalysen und den Ausschluss von Kontaminationsrisiken erreicht. Nach einer anfänglich reduzierten Angebotspalette,werden nun deutlich mehr Sorten Dispersionslacke nach diesem Prozess gefertigt und geprüft. Alle Acrylac-MGA-Produkte eignen sich für die Herstellung lebensmittelkonformer Verpackungen und der Anwender erhält hierzu eine schriftliche Garantieerklärung.

UMWELT
Müll-Alarm:
Noch mehr Plastikdreck im Nord-Pazifik
Die Menge an kleinen Plastikteilchen im grossen Müllstrudel im Nord-Pazifik hat jüngsten Untersuchungen zufolge dramatisch zugenommen. In den vergangenen 40 Jahren ist die Menge um das Hundertfache angestiegen, berichten Forscher um Miriam Goldstein vom Scripps Institution of Oceanography (http://sio.ucsd.edu) im Fachmagazin Biology Letters.



Meeres-Ökologin Miriam Goldstein.

Die Kunststoffteile zerfallen durch Witterungseinflüsse zu kleinen, Millimeter großen Flocken, die knapp unter der Wasseroberfläche schwimmen. Die Forscher fürchten, dass die Kunststoffteile von Meerestieren verschluckt und so wieder in die Nahrungskette gelangen. Bei einer Spezies zeigte sich der Plastikmüll als Vorteil. Die Kunststofffragmente sorgten dafür, dass Meerwasserläufer bessere Brutbedingungen vorfinden. Doch das scheint der einzige Vorteil zu sein, den der Plastikmüll verursacht.

Studienergebnis mehrfach bestätigt
Die Datenerhebung zur Studie erfolgte im Rahmen der Seaplex-Expedition 2009 vor der Küste Kaliforniens. Verglichen wurden die Daten dann mit Ergebnisse, die die Wissenschaftler in den 1970er-Jahren gesammelt hatten. Experten warnen seit Jahren vor der Zunahme der Kunststoffabfälle - vor allem in der Region zwischen der US-Westküste und Hawaiis, die auch Großer Pazifischer Müllstrudel genannt wird.

Im Zuge der Seaplex-Expedition konnten Forscher auch zeigen, dass neun Prozent aller gesammelten Fischproben Plastikabfälle in ihren Mägen hatten. Zwischen 12.000 und 24.000 Tonnen Kunststoffabfälle werden von Meereslebewesen in der Region jährlich gefressen, berichteten die Wissenschaftler in der Marine Ecology Progress Series.

Plastik im Meer wird zum Riesenproblem
«Besonders problematisch bei Plastikmüll ist seine sehr lange Haltbarkeit», meint Christian Wild vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (http://www.zmt-bremen.de). Kaum ein Organismus könne ihn zersetzen. «Negativ ist zudem sein positiver Auftrieb – daher gibt es kein Absinken auf den Meeresboden – sowie seine chemische Zusammensetzung, die giftige Substanzen wie zum Beispiel Weichmacher enthalten kann.»

«Die Auswirkung dieser Verschmutzung auf das marine Leben ist bisher kaum untersucht», meint Wild. «Wahrscheinlich sind allerdings Schädigungen von Seevögeln, Schildkröten, Meeressäugern und Fischen, die ihre Nahrung aus den Oberflächenschichten des Weltozeans beziehen.»

Erschütterndes Dokument des Sterbens
Im Rahmen eines Filmprojekts auf den mittlerweile nur von 40 Forschern besiedelten Midway-Inseln (http://midwayfilm.com) – auf halber Strecke zwischen Hawaii und Japan – konnte Filmemacher Chris Jordan anhand von verendeten Albatros-Jungen die dramatische Auswirkung von Plastikabfall auf die Seevogel-Population zeigen.

«Für mich ist das Knien über den Karkassen der Vögel wie ein Blick in einen makaberen Spiegel. Diese Vögel spiegeln ein entsetzliches und zugleich symbolisches Resultat unseres Konsumwahnes und des nicht-endenden industriellen Wachstums wider. Wie die Albatrosse, verlieren wir, Bewohner der ersten Welt, die Fähigkeit zwischen dem zu unterscheiden, was uns vergiftet und was uns nährt. Erstickt in unserem Dreck, fordert der mystische Albatros uns auf, endlich zu verstehen, dass unsere größte Herausforderung nicht draussen liegt, sondern bei und in uns», so Jordan.

Weitere Informationen unter: http://rsbl.royalsocietypub... / http://chrisjordan.com



ZITAT
Klimawandel
Kuhfürze



«Es soll Experten geben, die ernsthaft über das Auffangen von Kuhfürzen nachdenken, damit nicht noch mehr Klimagase in die Luft geblasen werden. Dies vor dem Hintergrund boomender Autoverkäufe. Dennoch werden wir nicht müde, uns gegenseitig zu versichern, dass wir an einem Wendepunkt angelangt seien. Wir müssten eigentlich weniger CO2 freisetzen, um möglichst nicht zur Erhitzung der Atmosphäre beizutragen. Trotzdem ist Fliegen ‹in› und so billig wie nie. Wie lange darf eine Grossvieheinheit furzen, bis sie einen Transatlantikflug wettgemacht hat?» Marcel Wenger

CARTOON
Etikettieren & Codieren
Ananas made in Switzerland


KURZ NOTIERT
Ryobi
LED-UV-Trocknung 2012
Der auf der drupa 2012 neu vorgestellte LED-UV-Trockner zeichnet sich dadurch aus, dass er sowohl den Druck auf Karton, auf Folie als auch den Druck mit Lack ermöglicht. Mit diesem erweiterten Einsatzbereich wird die Technologie gerade auch für Verpackungsdrucker interessant.

Auf der Messe war die LED-UV-Trocknung integriert in eine Ryobi 928P zu besichtigen. Die Ryobi-920er Serie ist ausgelegt für den Druck der klassischen DIN-A1-Postergrösse.


KBA-MePrint / Varius 80:
Neue Offsetrolle für flexible Verpackungen
Die Tochtergesellschaft KBA-MePrint zeigte auf der drupa ebenfalls eine interessante Neuentwicklung für den Wachstumsmarkt flexibler Verpackungen.

Die neue Varius 80 ist eine modular aufgebaute, formatvariable Rollenoffsetmaschine. Sie produziert im wasserlosen Offsetverfahren mit Kurzfarbwerken und UV-Trocknung. Diese Kombination ermöglicht auf nicht saugfähigen, flexiblen Materialien eine exzellente Druckqualität mit sehr geringer Anlaufmakulatur und mit im Vergleich zu den teuren Sleeves im Flexodruck deutlich kostengünstigeren Offsetplatten. Die Varius 80 ohne Zonenschrauben produziert bereits nach 100 Metern voll in Farbe – eine Makulatureinsparung von etwa 80 Prozent gegenüber anderen Maschinen.



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Flexible Verpackungen
Von Düsseldorf direkt nach Grimsby
Ultimate Packaging kaufte BOBST F&K 20SIX direkt ab Messestand.
Ultimate Packaging, Grimsby (GB), erwarb die drupa-Maschine F&K 20SIX für die Herstellung flexibler Verpackungen auf der drupa. Bei der Investitionsentscheidung des Unternehmens gaben die hohe Produktivität, die Flexibilität und die Wirtschaftlichkeit der innovativen Maschine, die Druckqualität sowie das signifikant reduzierte Abfallaufkommen den Ausschlag. Bei Ultimate Packaging sind bereits drei 8-Farben-Flexodruckmaschinen von Bobst installiert. Auch die guten Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit der Technologie und dem Service sprachen aus Sicht der Geschäftsleitung von Ultimate Packaging für den Ausbau der langjährigen Zusammenarbeit. Die Installation der F&K 20SIX – sie feiert auf der drupa 2012 Weltpremiere – ist für Juni 2012 geplant.

Weitere Informationen unter: http://www.bobst.com/chde/



SCHLUSSPUNKT
Packaging Design
Fine Food


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