Intern

- Impressum

- Mediadaten / Werbetarif

- AGBs

- Pressespiegel abonnieren

- Pressespiegel abbestellen

- RSS Feed

Agenda

28.5.-29.5.15
SwissMediaForum 2015

18.9.-20.9.15
Tÿpo St.Gallen

 letzte Ausgabe |  Suche im Archiv:


e•DITORIAL
Operation gelungen, Patient gestorben



Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Spruch in der Titelzeile ist mir im Zusammenhang mit der Machbarkeit des Getränkekarton-Recycling in den Sinn gekommen. Der Test an sich habe die Erwartungen erfüllt, hiess es. Aber ein «schweizweites» Recycling sei kaum finanzierbar, und der Aufwand für die Materialtrennung zu gross (zwanzig Prozent Kunststoff, fünf Prozent Aluminium).

Die weisse Weste des Getränkekartons war nie ganz blendend-weiss. Eine diesbezügliche Hinterfragung der Hinterlassenschaften (Jargon: residues) in den neunziger Jahren führte dazu, dass wir als Fachmagazin vom damaligen Marktführer abgestraft wurden: Anzeigen-boykott während fünf Jahren! Wir überlebten…

Die Zeiten sind mittlerweile ein klitzekleines bisschen besser geworden. Man darf heutzutage ganz, ganz subtil Kritik üben (Kritik, fundierte, zählt ja eigentlich zum Job eines professionellen Fachmagazins).

Sei's drum. Wir bleiben am Ball. Auch bei den Kaffeekapseln besteht Verbesserungspotenzial in Sachen Recycling.

Herzlich,
Claude Bürki

ABSURDISTAN
«Quöllfrisch» aus Neuhausen
R(h)einfall aus der Dose
Als ob nicht schon genügend Mineralwässerchen kreuz und quer auf dem Planeten herumgekarrt würden: Auch Quellwasser aus dem dem Grundwasserpumpwerk beim Rheinfall wird neuerdings in Getränkedosen verkauft.



Novum auf dem Getränkemarkt: Stilles Grundwasser in der Dose.

Es handelt sich dabei um gewöhnliches Neuhauser Trinkwasser, das nicht direkt aus dem Rhein, sondern aus dem Grundwasserpumpwerk beim Rheinfall stammt. Abgefüllt auf der Dosenabfüllanlage der Brauerei Falken AG, Schaffhausen. Das Wasser wird unverändert und ohne Kohlensäure in die Dose gebracht.

Ein Novum in der Schweiz; bisher hat noch niemand stilles Wasser in Dosen abgefüllt. Pate stand die Idee, ein neues Souvenir zu lancieren. Auf Anregung der Falken-Brauerei habe man sich in der Folge entschieden, das Wasser auch in der Hotellerie und Gastronomie anzubieten. Eine unerwartet grosse Nachfrage kommt zusätzlich seitens der Schaffhauser Unternehmen. Diese kredenzen das Mineralwasser ausländischen Geschäftspartnern bei einem Aufenthalt in Schaffhausen. Das Wasser soll dabei nicht nur vor Ort getrunken, sondern auch als Souvenir nach Hause genommen werden.

PACKAGING DESIGN
Naturverbunden
Tierischer Auftritt für Biowein
Dominik Benz baut im französischen Departement Ariège biozertifizierte Weine an. Evoq hat für den Schweizer Winzer nun das Packaging Design sowie die Produktinformationen gestaltet.




Auf den Etiketten: Tiere aus der Region.

Im Zentrum steht die hohe Bedeutung des traditionellen Handwerks und die starke Naturverbundenheit des Winzers, welche mit klassischen Holzschnitten von Tieren aus der Region zum Ausdruck gebracht werden. Denn «nur bei sorgfältigem Umgang mit der Natur und schonender Vinifizierung im Keller kommt dieser Genuss auch ins Glas», so Dominik Benz. Als Kontrast und Zeichen der Moderne ergänzen kräftige Farben das Design und untermalen zusätzlich den Charakter der unterschiedlichen Weine. Neben den Etiketten hat Evoq auch den Weinkarton sowie Broschüren, Factsheets und Postkarten gestaltet.

MÄRKTE UND UNTERNEHMEN
KBA
Umsatz und Ergebnis rückläufig
KBA blickt mit gemischten Gefühlen auf das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres zurück. Während der Auftragseingang über dem Vorjahreszeitraum lag, mussten bei Umsatz und Ergebnis Einbussen hingenommen werden.

Die wirtschaftlichen Kennziffern der Koenig & Bauer AG (KBA) für das erste Quartal 2015 ergeben nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Claus Bolza-Schünemann «noch ein differenziertes Bild».

Den ganzen Bericht finden Sie auf www.mediaforum.ch/pdf


Pro Carton
Pharma in Bewegung
Die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten ist gewaltig und wächst schnell. Dennoch steht die Pharmaindustrie vor grossen Herausforderungen. David Swift, bis vor Kurzem Einkaufschef Verpackung bei Novartis, sprach mit Pro Carton über gegenwärtige und zukünftige Entwicklungen.

Der Pharmamarkt wächst, wird sich aber in den kommenden Jahren noch stark verändern. Gründe sind hohe Kosten, auslaufende Patente, ein wachsendes Angebot an Generika, eine starke Überregulierung sowie der Sparzwang der öffentlichen Haushalte. Was kann die Pharmaindustrie unternehmen? «Neben Mergers & Acquisitions kommen Kostendämmung, Konzentration auf Emerging Markets, Wechsel vom Kassenschlager-Modell zu Nischenprodukten und Änderungen im pharmazeutischen Vertrieb zum Tragen. Manche Unternehmen haben auch Tätigkeiten ausgelagert, die nicht unbedingt in Europa durchgeführt werden müssen», meint David Swift.

Das Wachstum in Europa entsteht vor allem durch die alternde Bevölkerung. «Die grössten Wachstumsmärkte sind China, die USA und Deutschland, gefolgt von Brasilien und Russland. In den Industrieländern werden 71 Prozent der Umsätze aus Spezialmedikamenten generiert. Das ist auch deshalb von Bedeutung, weil diese Mittel anders verpackt und verkauft werden müssen. Sie enthalten oft grosse Moleküle, viele sind biologisch, empfindlich, brauchen eine Kühlkette und werden in Ampullen verpackt. Daher werden sich auch die Verpackungen ändern.»

Die wichtigste Veränderung im Vertrieb ist der Direktvertrieb an Apotheken, der bei einigen Pharmaunternehmen heute eingesetzt wird. «Entweder sie überspringen den Grosshändler zur Gänze, oder sie ziehen ein Modell vor, bei dem nur ein oder zwei Grosshändler eingeschaltet werden. Auf diese Weise entsteht eine wesentlich engere Beziehung zwischen Erzeugern und Apotheken.»

Verschiedene Medikamente werden über verschiedene Kanäle vertrieben, es hat sich eine Segmentierung entwickelt. «Manche gehen direkt an die Apotheke, andere direkt an Patienten, manche an Krankenhäuser, manche über Grosshändler – eine ganze Palette verschiedener Wege. Auch die Grosshändler arbeiten an vertikaler Integration und bewegen sich durch die Stufen der Supply Chain.»

Auswirkungen für Pharmaverpackungen
«Was die verschiedenen Sparten betrifft, konzentriert man sich zunehmend auf ‹hochwertige› Therapiebereiche wie Onkologie, Immunologie, antivirale Medikamente und solche für das zentrale Nervensystem. Es wird mehr vorgefüllte Spritzen und Selbstinjektoren sowie kombinierte Methoden geben. Der Bereich biologische Wirkstoffe wird weiterhin rascher wachsen als der gesamte Pharmamarkt und bis 2017 etwa 19 bis 20 Prozent des Gesamtvolumens ausmachen.»
Aus der Sicht von Pro Carton zeichnet sich hier eine ganze Reihe neuer Entwicklungen für die Verpackung ab:

- Verpackungen müssen attraktiver werden, damit Markenprodukte auch nach dem Ablauf des Patentschutzes weiterhin marktfähig bleiben. Sie müssen die Botschaft der Marke transportieren.

- Verpackungen müssen stärkere Verkaufsimpulse setzen, weil Ärzte und Endkunden bei der Kaufentscheidung eine viel grössere Rolle spielen als bisher und der Einfluss des Grosshandels sinkt.

- Dies gilt verstärkt für Produkte, die sich auf dem grösseren Gesundheitsmarkt bewähren müssen: Ihre Verpackung sollte die Loyalität der Käufer in jeder Hinsicht stärken und Impulse für den Nachkauf des Produkts setzen.

- Verpackungen werden sehr hochwertige Produkte und die Wertigkeit der neuen Spezialprodukte reflektieren, die besonders in Europa an Bedeutung gewinnen.

- Verpackungen werden durch biologische Medikamente und Ampullen wesentlich komplexer werden und verstärkt auch Therapien mit verschiedenen Medikamenten enthalten.

- Daraus folgt auch, dass Verpackungshersteller grossen Wert auf Convenience legen müssen, denn komplexe Verpackungen treffen in Europa auf eine alternde Bevölkerung.

- Verpackungen werden jedenfalls intelligenter werden, was die Informationen und die Vernetzung mit dem Internet bedeutet: Dort wird es reichhaltige Zusatzinformationen über ihre Wirkungsweise und Wirkung geben.

- Der Markt für Pharmaverpackungen hat sich schon bisher durch sehr anspruchsvolle Lösungen ausgezeichnet. Die dynamischen Entwicklungen bieten jetzt die Chance, gemeinsam mit allen Partnern der Supply Chain neue, kreative Konzepte zu entwickeln.

Kaffeekapseln
Bunte kleine Umweltsünder
Der Anteil an rezyklierten Alukapseln in der Schweiz liegt erst bei rund 50 Prozent. Nespresso hat zwar angekündigt, diesen Anteuil auf 75 Prozent steigern zu wollen. Das werde Nespresso jedoch nicht so schnell schaffen, sagte Kaffee-Experte Chahan Yeretzian. Zu viele Schweizer Konsumenten würden ihre gebrauchten Aluminium-Kapseln in den Abfall werfen. Zwar werden in der Schweiz Container für das Sammeln von Alu-Kapseln zur Verfügung gestellt. Yeretzian: «Aus Sicht der Umweltverträglichkeit sollte man idealerweise Lösungen für Kapseln aus nachwachsenden Rohstoffen finden, welche zusätzlich biologisch abbaubar sind.»


Deutschland
Flexible Verpackungen im Aufwind – Fachkräftemangel
Hersteller von flexiblen Verpackungen, die im IPV – Industrieverband Papier- und Folienverpackung – organisiert sind, verbuchten 2014 ein leichtes Umsatzplus von etwa zwei Prozent. Der Umsatz der Branche stieg auf 1,85 Milliarden Euro. Auch die Zahl der Beschäftigten stieg leicht an. Laut IPV erwarten die meisten Mitgliedsunternehmen eine positive Entwicklung für das Geschäftsjahr 2015.



Hersteller von flexiblen Verpackungen in Deutschland verbuchten 2014 ein Umsatzplus von rund zwei Prozent.

Ein Thema, das die Verpackungshersteller 2015 weiterhin beschäftigt, ist die nachhaltige Verpackung. Dazu zählen das Reduzieren von Material, der Einsatz nachwachsender Rohstoffe oder die Recyclingfähigkeit von flexiblen Verpackungen wie Tüten, Beutel, Tragetaschen oder Folien.

Daneben ist die Entwicklung der Materialpreise für viele Unternehmen ein Unsicherheitsfaktor: Die Kunststoffpreise gingen vor einigen Wochen zurück. Seit Mitte März seien die Notierungen dramatisch gestiegen, so der IPV. «Hier ist die Liefersituation äusserst schwierig, die Nachfrage ist momentan eindeutig grösser als das verknappte Angebot», erläutert Vorstandssprecher Klaus Jahn. Technische Probleme sollen die Ursache für die Verknappung sein. Ein Knackpunkt sei zudem die Akquise von qualifizierten Mitarbeitern. Laut IPV wünschen sich viele Unternehmer, dass Zuwanderer durch Bildungsangebote gefördert und integriert werden.

Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter
Geschäftsmodelle in zehn Jahren nicht mehr tragfähig
Die Digitalisierung löst immer noch ein hohes Mass an Unsicherheit aus. «Sie wird nicht umsonst als vierte industrielle Revolution bezeichnet», so Martin Unger, Geschäftsführender Partner von Contrast Management-Consulting, Wien. Trotz der enormen Innovationskraft werden bestehende Betriebe dadurch angegriffen und einige mitunter sogar verdrängt. «Hier müssen die heimischen Unternehmen rasch strategisch aufholen und massiv investieren, um international nicht den Anschluss zu verlieren», ergänzt Unger.

Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen geht in einer Studie davon aus, dass das eigene Geschäftsmodell in zehn Jahren nicht mehr tragfähig sein wird. Während Firmen wie Kodak, Nokia und BlackBerry diese Hürde noch nicht überwunden haben, ist es anderen Konzernen wie BMW, LEGO oder insbesondere Axel Springer bereits gelungen, bestehende Geschäftsmodelle aktiv weiterzuentwickeln. Für 76 Prozent sind Kooperationen beziehungsweise Allianzen hierbei ein vielversprechender Ansatz. Im Gegensatz dazu wird die Finanzierung von Start-ups mit 35 Prozent noch immer als relativ unwichtig angesehen.

Strategieprozesse basieren im Wesentlichen auf zwei Dimensionen. Dabei ergänzen sich Systematisierung – festgelegte Routinen und Abläufe, klare Zuständigkeiten – sowie fundierte Analysen und Flexibilität, regelmässige Anpassung der Prozesse, Fehlerkultur im Unternehmen sowie Experimentieren gleichermassen. Die Wahrscheinlichkeit, zu jener Gruppe der Top-Performer zu gehören, ist doppelt so hoch, wenn der jeweilige Strategieprozess diese beiden Dimensionen aufweist. «Dieses Ergebnis steht im krassen Gegensatz zur vielfach beobachteten Tendenz bei Unternehmen, in unsicheren Zeiten den Detaillierungsgrad der Planung zu erhöhen», sind sich die Studienautoren einig.

Obwohl 53 Prozent der Unternehmen Offenheit durch Einbeziehung externer Gruppen wie Kunden, Lieferanten oder NGOs als wichtig erachten, wird diese nur von 23 Prozent tatsächlich im Strategieprozess umgesetzt. Diese Diskrepanz gilt es zu überwinden. Ein weiteres Kriterium, das grossen Einfluss auf die Strategiearbeit hat, ist die Diversität der Mitglieder des Managements. Dabei geht es um verschiedene Erfahrungshintergründe durch Ausbildung, Industrieerfahrung und Internationalität. Unternehmen, deren Führungsteam über unterschiedliche Hintergründe verfügt, sind den Ergebnissen zufolge doppelt so oft in der Gruppe der Top-Performer.

Weitere Informationen unter: http://contrast-consulting....



VERANSTALTUNGEN
Neue Messe
«Logistics & Distribution»
Mit der «Logistics & Distribution» lanciert Easyfairs Switzerland eine neue Fachmesse für den nationalen Logistikmarkt. Premiere hat die auf Schwerpunkte wie Intralogistik, Material Handling, Distribution, Supply Chain und E-Logistics konzentrierte Messe von 6. bis 7. April 2016 in der Messe Zürich. Sie findet parallel zu den etablierten Verpackungsmessen Empack, Packaging Innovations und Label&Print statt.


Forum Ökologisch Verpacken
Plädoyer für papierbasierte Verpackungen
In Zukunft: Mehr papierbasierte Verpackungen – Lebensmittelabfälle können durch Verpackung reduziert werden – Bewusstseinsbildung ist unbedingt notwendig.

Der Trend zu nachhaltigem Konsum hält an; damit steigt auch die Nachfrage nach papierbasierten Verpackungslösungen. «Ökologisch Handeln – Verpacken und Transportieren», lautete der Titel des Medienseminars am 7. Mai 2015 in Salzburg, zu dem das Forum Ökologisch Verpacken Medienvertreter aus Österreich, Deutschland und der Schweiz eingeladen hatte.

Den ganzen Bericht finden Sie auf www.mediaforum.ch/pdf


‹Swiss Print Award›
Migros-Buch gewinnt 1. Preis


Trophäe des ‹Swiss Print Award›.

Am 7. Mai 2015 wurden im Rahmen des ‹Papyrus-Symposiums› im Kursaal in Bern vor etwa 250 Gästen die Preisträger des ‹Swiss Print Award› geehrt. Der ‹Swiss Print Award› wurde 2015 zum dritten Mal verliehen. Die 12-köpfige Jury, bestehend aus Fachleuten der Branchen Druck, Papier, Werbung und Marketing, hatte aus der Vielzahl an eingereichten Arbeiten die besten Print-Produkte ausgewählt, die im abgelaufenen Kalenderjahr als Imagewerbung, für Marketing oder als Verkaufsunterstützung eingesetzt wurden. Teilnehmen konnte prinzipiell jeder, der an dem Entstehungs-Prozess einer Drucksache beteiligt war.

Die Preisträger (es gab zwei Auszeichnungen auf Platz 3, Verpackungen waren diesmal keine dabei):

1. Platz beim ‹Swiss Print Award› 2015: Neidhart + Schön AG, Zürich, mit dem von Jung von Matt gestalteten und konzipierten Migros-Buch ‹100 Dinge, die man in diesem Sommer gemacht haben sollte›. 2. Platz: Kromer Print AG, Lenzburg, mit der für einen Kunden-Event produzierten 16-teiligen Drucksachen-Kollektion ‹Carta, Vino & Cucina›. 3. Platz: Druckerei Robert Hürlimann AG, Zürich, mit dem Ausstellungskatalog ‹Candido Storni, Kubus, Quader, Kugel› der Galerie Anna Wenger; sowie die Einladung ‹Papierkomplizen 14› zum gleichnamigen Event von Buchbinderei bubu AG, Mönchaltorf, Sonderegger AG, Bronschhofen und Fischer Papier AG, St.Gallen.

Alle Teilnehmer am Award hätten sich mächtig ins Zeug gelegt, tolle Ideen entwickelt und nach allen Regeln der Kunst gedruckt und veredelt.

Die Dokumentation finden Sie auf www.mediaforum.ch/pdf

INNOVATIV
Large Format Printing / Tinten
Ökologische Alternative zu UV-härtenden Tinten
Kernthema der diesjährigen Messepräsenz von Durst war die «»Water Technology«», eine langfristige Strategie, um eine umweltverträglichere Alternative zu den UV-härtenden Tinten anzubieten. Über zwei Jahre hat Durst dafür an neuen, wasserbasierten Tinten geforscht und auf der Fespa mit dem Rho WT 250 HS eine neue Geräteklasse vorgestellt, die das Nachhaltigkeitspotenzial für starre und flexible Grossformat-Medien erschliesst.



Water Technology – ein neuer Forschungsbereich von Durst.
Die neue Tinte ist nicht kennzeichnungspflichtig bezüglich Gesundheits- und Umweltgefahren. Sie vereint die Vorzüge von UV-reaktiven Molekülen (Haftbarkeit, Haltbarkeit, Widerstandsfähigkeit) mit Wasserfunktionen (geruchsfrei, flexibel, migrationsarm). Der Tintenfilm ist zugleich dünner als bei UV-Tinten.


Mit der Water Technology verfüge Durst über ein Alleinstellungsmerkmal im Markt und übernehme einmal mehr die Innovationsführerschaft im digitalen Large Format Printing. Christoph Gamper, CEO der Durst Phototechnik AG, kommentiert: «Wir haben bereits Pionierarbeit im Soft Signage geleistet und nachhaltige und geruchsfreie Grossformat-Produkte am POS etabliert. Mit der Neuentwicklung des Rho WT erweitern wir den Anwendungsbereich auf klassische LFP-Anwendungen und erschliessen mit umweltfreundlicheren Produkten weitere Marktpotenziale im Interieur, in der Verpackung und am POS. Aber auch den UV-Druck entwickeln wir kontinuierlich weiter und bieten eine grössere Medienflexibilität und hohen Automationsgrad.»


- WERBUNG-

Werden Sie Verpackungsgeneralist – mit dem SVI Grundlagenseminar Verpackung!



Sie gewinnen in dieser Generalistenausbildung einen Überblick über alle Materialien, Funktionen und Aspekte des Verpackungswesens. Die AbsolventInnen sind fähig, Verpackungsfragen in ihrer Gesamtheit zu behandeln und verstehen, das Erfolgspotential verschiedener Verpackungslösungen zu erkennen und zu nutzen. Bei zahlreichen Betriebsbesichtigungen haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, die theoretischen Inputs zu vertiefen und Verknüpfungen zur Praxis herzustellen.

Start: 26. August 2015
Infos und Anmeldung unter www.svi-verpackung.ch

Kompostierbare Verpackungen
Bio-Kaffee nachhaltig verpackt
Caffè Molinari SpA hat vor kurzem ein Bio-Sortiment an Espresso- und koffeinfreien Kaffeesorten eingeführt. Innovia Films’ NatureFlex half bei der Einführung der neuen Bio-Marke, die in zertifizierten, vollständig kompostierbaren Verpackungen verkauft werden.



Die zweischichtige Kaffeeverpackung umfasst eine weiss metallisierte, äussere NatureFlex-Schicht, die sich durch hervorragende Barriereeigenschaften auszeichnet und auf eine aus einem Biopolymer-Siegelmedium bestehende innere Schicht laminiert ist, wodurch eine hohe Siegelnahtfestigkeit und Integrität erzielt werden.

Diese neuen Kaffeepackungen wurden in Zusammenarbeit mit Goglio speziell für Caffè Molinari entwickelt. Das nachhaltige Verpackungssystem auf der Grundlage von NatureFlex umfasst ein aromaschützendes Bioventil, das von Goglio Plastic Division entwickelt und patentiert wurde. Die Packung, einschliesslich Ventil, erfüllt die Europäische Norm EN 13432 für Industriekompostierung und ist nach dem Kompostierungsstandard «OK Compost» von Vinçotte zertifiziert.

Weitere Informationen unter: http://www.innoviafilms.com...



PUBLIKATIONEN
Lob
Das kann nur «Big M»
Der Retail hat den direkten Draht zu den Konsumentinnen und Konsumenten. Und daher besonders prädestiniert, ein sensibles Thema, oder Themen, die sich im Schlagschatten der Kritik bewegen, aufzugreifen und kompetent zu behandeln. Und ins rechte Licht zu rücken.

Gesagt, getan. Das «Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin» der Migros, Vivai, hat genau in diese Bresche geschlagen. Die Ausgabe 2/2015 handelt vom Thema «Was Verpackung ist und kann». Das Magazin behandelt ökologische ebenso wie wirtschaftliche und konsumentenbezogene Themen kompetent und überzeugend. Das Magazin hilft damit, Vorurteile gegenüber der Verpackung abzubauen und das Image der Verpackung aufzupolieren.






Vivai – gut fürs Image der Verpackungsbranche. Migros sei Dank.

Ein Magazin, nicht nur lesenswert (inkl. FAQs, häufig gestellte Fragen), sondern auch hervorragend gestaltet. Es hätte, wäre es von einer Brancheninstitution herausgegeben worden, dieser zu Ehren gereicht. Aber eben – das kann nur «Big M». Wir gratulieren!

Geschäftsfeld 3-D-Druck
Nur Hype oder doch eine Perspektive?
Der deutsche Bundesverband Druck und Medien (bvdm) veröffentlicht eine neue Publikation. Sie setzt sich mit dem Thema 3-D-Druck auseinander und kann ab sofort bestellt werden.



Erstmalig wird das Thema «Geschäftsfeld 3-D-Druck» in einer Publikation umfassend und systematisch dargestellt.

Auf 108 Seiten bietet die Broschüre «Geschäftsfeld 3-D-Druck – Perspektiven für Druck- und Medienunternehmen» speziell Unternehmern und Führungskräften Orientierung und Entscheidungshilfen. Kaum ein Thema wird in der Druck- und Medienbranche so kontrovers diskutiert wie der 3-D-Druck. Während die einen ungebremst schwärmen, tun andere die «additive Fertigung» als Hype ab. Tatsächlich bewegen sich die Märkte zwischen gedruckten Organen, printed Fashion und individualisierter 3-D-Promotion.

Potenzial scheint vorhanden – industriell, im Marketing und Merchandising und im Privatkundenbereich. Aber welche Perspektive bietet der 3-D-Druck den Druck- und Medienunternehmen? Welche Geschäftsfelder, welche Zielgruppen gibt es? Welche Daten, welches Datenmanagement, welche Materialien und welches Know-how sind gefragt? Was wollen und was können Druck- und Medienunternehmen leisten? Womit können sie Kunden überzeugen?

Zum ersten Mal gibt eine Publikation Antworten auf diese Fragen, ausführlich und mit über 100 Abbildungen und Übersichten. Mitglieder der Verbände Druck und Medien erhalten die Publikation kostenfrei. Der Preis für Nicht-Mitglieder beträgt 69,90 EUR zzgl. MwSt. Bestellungen nimmt Judith Sax entgegen.


ZUM SCHLUSS NOCH DIES
«Smart Caps»: Können «smarte» Bakterien Abwasser reinigen?
Si non e vero e ben trovato
Eine Meldung aus Italien wirft Fragezeichen auf: Plastikverschlüsse von Getränkepacks dienen als einfaches Bindemittel
In dem Communiqué heisst es: «Die aus der Universität von Pavia als Spin-off hervorgegangene Eco-Sistemi mit Sitz in Rovereto bei Trento hat ein neues Verfahren zur Abwasserreinigung entwickelt. Mithilfe der in dem Reattore Biologico a Cella Ruotante verwendeten Smart Caps können kleinere Siedlungen und Gemeinden in besonders umweltfreundlicher Weise versorgt werden.

PET-Flaschen und Co als Abwasserreiniger geeignet?
Es handelt sich um einen mit Schmutzwasser gefüllten Behälter, in den von Getränkepackungen entfernte Kunstoffverschlüsse eingegeben werden. «Geeignet sind neben den Schraubverschlüssen von PET-Flaschen auch die von Milch- und Fruchtsaftpackungen», erklärt Hauptgeschäftsführer Dario Savino.

Wegen ihrer Abmessungen ungeeignet sind hingegen die Verschlüsse von Zahnpastatuben. Das Funktionsprinzip ist so genial wie einfach: Durchgequirlt wie in einem Mixer bildet sich auf den Smart Caps ein Bakterienbelag, der die Schmutzsubstanzen im Wasser an sich bindet. Gefiltert werden alle in den biodegradablen Verbindungen vorkommende Elemente wie Phosphor, Stickstoff und Kohlenstoff.

Die von dem Erfinder patentrechtlich geschützte Vorrichtung hat eine modulare Bauweise. Sie ist deshalb wahlweise für die Versorgung von Gemeinschaften von 60 bis 3’000 Einwohnern geeignet. Besonders stolz ist Eco-Sistemi-Chef Savino auf die Zugehörigkeit zur Pioneers Challenge mit den 150 weltweit besten Start-ups. Grosse Erwartungen geknüpft werden zudem an eine Teilnahme an der von 16. Juni bis 16. Juli in Los Angeles stattfindenden Messe Cleantech Incubator.»

Kommentar: Si non e vero e ben trovato.

Mehr dazu auf www.mediaforum.ch/pdf

Weitere Informationen unter: http://eco-sistemi.org


Abonnieren Sie gratis die Themenvorschau von »pack's!« Packaging Newsletter

 

 
Pressespiegel abonnieren
 

  

 
RSS Feed facebook google+
 
Pressespiegel teilen
 
 
 
 
Aktuelle Jobangebote

22.05.2015
Redaktor/in

22.05.2015
Polygraf (m/w) mit Erfa...

22.05.2015
Kundenberater/in im Inn...

22.05.2015
PR-Praktikantin / PR-Pr...

22.05.2015
PR-Fachfrau, PR-Fachman...

Weitere Angebote...>>

Partnerportale:
ictjobs.ch
hilfdirselbst.ch
medienwoche.ch
desktop-dialog.de
jobs.ch
medienjobs.ch
publisher.ch