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photokina 2012 - World of Imaging

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Photokina

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e•DITORIAL
Es geht also doch!



Liebe Leserinnen und Leser,

die hiesige Verpackungsbranche bringt immer wieder hervorragende neue Lösungen hervor. Ein Beispiel für eine Verpackung mit grossem Verbrauchernutzen ist die neue «Easy to open»-Verpackung der Bell Schweiz AG, realisiert in Zusammenarbeit mit Multivac und Coop. Eine Hartschalenverpackung (z. B. für Wurstwaren und Käse), die sich problemlos öffnen lässt. Kein Vergleich mit herkömmlichen Verpackungen (es geht also doch!).

Aufgedruckte Hinweise markieren beidseitig die Stellen mit den Öffnungshilfen (man hat auch an die Linkshänder gedacht!). Sogar Menschen mit motorischen Einschränkungen und Senioren können diese Verpackung mit Leichtigkeit öffnen. Es flossen Erkenntnisse aus Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts und der Schulthess-Klinik in diese Entwicklung ein. Bravo!

Übrigens: Die Separation and Sorting GmbH hat seit Anfang Juli einen weiteren Vertriebspartner für Fremdkörper-Detektionssysteme für die Lebensmittelindustrie in der Schweiz: Multivac Export AG, Hünenberg.

Mit dieser guten Nachricht verabschieden wir uns in die Sommerpause und wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbekunden eine schöne Sommerpause.

Herzlich,
Claude Bürki, Thomas Paszti

ALLIANZEN / UNTERNEHMEN
Altana
100-Millionen-Einstieg bei Landa
Der Spezialchemiekonzern Altana, Wesel, und die Landa-Gruppe, Rehovot (Israel), haben laut Altana eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der man für 100 Mio. Euro im Wege einer Kapitalerhöhung einen Minderheitsanteil an Landa Digital Printing erwirbt.



Die Landa S 10 Nanographic-Digitaldruckmaschine.

Beide Unternehmen verstehen den Schritt nicht nur als Finanz-investment, sondern als Startpunkt für eine langfristige strategische Partnerschaft, um Lösungen für den Digitaldruck in den Verpackungs- und kommerziellen Druckmarkt einzuführen. Andere Geschäftsbereiche der Landa-Gruppe wie Landa Labs und Landa Ventures sind nach Angaben aus Wesel nicht Teil der Transaktion.

SCHWEIZERISCHES VERPACKUNGSINSTITUT
Communiqué
Rückläufige Umsätze für die Branche
Die schweizerische Verpackungsindustrie verzeichnet weiterhin rückläufige Zahlen. Die in der Statistik des Schweizerischen Verpackungsinstitutes SVI erfassten rund 230 Betriebe erzielten mit 18'669 Mitarbeitern einen Umsatz von CHF 6,4 Mrd. Das entspricht einem leichten Rückgang von 1,5% im Vergleich zum Vorjahr. Es gab in allen Sparten Verluste oder stagnierende Umsätze.

Auch dieses Jahr erfasst das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI die Wirtschaftszahlen der Verpackungsbranche, da es weiterhin keine amtliche Statistik gibt. Dabei werden die Zahlen zu Umsatz, der Anzahl der Betriebe und der Mitarbeitenden erhoben. Basis der Erhebung 2013 ist eine Umfrage des SVI bei den Packmittelverbänden und Organisationen. Die Zahlen, welche nach Packstoffen getrennt sind, zeigen die Produktion auf, nicht den Konsum oder den Verbrauch von Verpackungen in der Schweiz.

Wirtschaftliche Situation bleibt schwierig
Nach einem leichten Rückgang von 2,5% im Jahr 2012 gab es 2013 erneut eine rückläufige Entwicklung von 1,5%. Die Gründe liegen weiterhin in der schwierigen wirtschaftlichen Situation, besonders beim grossen Preisdruck, welcher durch die ausländischen Anbieter, die auf den Binnenmarkt drängen, hervorgerufen wird. Des Weiteren war für die Exportwirtschaft die Nachfrage in den europäischen Absatzmärkten deutlich rückläufig. «Die Wirtschaftslage hat sich noch nicht wirklich so erholt, wie wir es erhofft haben. Trotz des verhaltenen Wirtschaftsjahres blicken wir aber zuversichtlich nach vorne. Dies vor allem aufgrund der prognostizierten, intakten Wachstumsperspektiven für das Jahr 2014», kommentiert Philippe Dubois, Präsident des Schweizerischen Verpackungsinstituts, fest.

Tag der Verpackung, 27. Juni 2014 / Nachhaltigkeit
«Es gibt nicht die Verpackung»
Am «Tag der Verpackung» sprach Ökobilanz-Experte Dr. Roland Hischier vom Technology and Society Lab EMPA zum Thema «Nachhaltigkeit bei Verpackungen».

In seinem Referat «Nachhaltigkeit … auf den Punkt gebracht» fokussierte er vor allem den Aspekt der Ökologie, weniger die sozialen und wirtschaftlichen Aspekte, die den Begriff der Nachhaltigkeit ebenso determinieren.



Dr. Roland Hischier: Lebenszyklusbetrachtung der Verpackung inklusive Inhalt.

Bei der Nachhaltigkeit gehe es immer um Menschen und deren Bedürfnisse. Hischier: «Alle Menschen – heute und in Zukunft – sollen dieselben Möglichkeiten haben.» Aus der Gleichberechtigung zukünftiger Generationen leiten sich demnach Forderungen nach Ressourcen- und Umweltschutz ab; der Hebel für Nachhaltigkeit bei Verpackungen ist nach Ansicht des Referenten nicht primär bei der Verpackung selbst anzusetzen.

Die Verpackung sei von untergeordneter Bedeutung, wenn eine Lebenszyklusbetrachtung inklusive Inhalt vorgenommen werde. So liege bei den Produkten von Nestlé der Einfluss der Verpackung beim GWP (global warming potential) unter 25 Prozent.

Somit müsse nicht als Erstes bei der Verpackung selbst angesetzt werden. Stattdessen gelte es, dort anzusetzen, wo die grösste Belastung vorliege – nämlich beim Inhalt, bei der Lagerung, bei der Zubereitung. «Es gibt nicht die Verpackung; denn die Verpackung ist bei einer Lebenszyklusbetrachtung (inkl. Inhalt) von untergeordneter Bedeutung. Die Hauptbelastung findet sich oft bei der Produktion des Inhaltes (v.a. bei Landwirtschaftsprodukten). Aber auch Zubereitung (zum Beispiel Backofen) und Lagerung (zum Beispiel Tiefkühler) können deutlich höheren Anteil haben. (…) Die richtige Verpackungsgrösse mit den geringsten Verlusten, gekoppelt mit adäquater Schutzfunktion führen zu einer nachhaltigen Verpackung», so Hischier abschliessend.

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«Web2Web» - S T E L L E N K O M B I
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Polygraf/in / Prepress-Spezialist Packaging (m/w)

In unserem rund zehnköpfigen Team sind Sie gleichzeitig im direkten Kundenkontakt (Koordination und Abklärungen) wie auch ausführend als Operator für verschiedene Typen hochwertiger Verpackungen im Einsatz – von Faltschachteln über Beutel bis zu Tuben und Beipackzetteln...

Inserent: PAS Media
Arbeitsort: Spreitenbach/vor Ort bei einem Kunden Region Aarau

Detailinformationen zu dieser Ausschreibung finden Sie unter: www.medienjobs.ch/stellenkombi/detail

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Maximale Reichweite durch zusätzliche Präsenz im redaktionellen Umfeld - Infos zum neuen «Web2Web»-Stellenkombi medienjobs.ch/Pressespiegel unter www.stellenkombi.ch
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Tag der Verpackung / seniorengerecht verpacken
Das ärgert (nicht nur) Senioren
Verpackungs-Marktforscher Dr. Horst Antonischki, IVM, präsentierte u.a. im Rahmen seines Referats die Hitliste der «nervigsten» Verpackungsunzulänglichkeiten, die eine Umfrage zutage gefördert hat. Das ärgert am meisten, es sagten die Senioren:




71% die eingeschweissten Verpackungen
67% nicht lesbare Haltbarkeitsdaten
64% schlecht zu öffnende Verpackungen
34% Verpackungsgrösse täuscht über Inhalt.


VARIA
Barometer
Nestlé und Banken im Fokus
Von den zehn grössten börsennotierten Schweizer Unternehmen wecken zurzeit vor allem Nestlé, Credit Suisse und UBS die Aufmerksamkeit der deutschen Wirtschaftsredaktoren. Der Beachtungsgrad hängt vor allem ab vom Bezug der Unternehmen zu Deutschland sowie von deren Bedeutung für globale Trends oder für deutsche Mitbewerber.

Dies ergab eine erstmals durchgeführte Umfrage des deutschen Wirtschaftsforschungsinstituts Dr. Doeblin im Auftrag der Schweizer Kommunikationsagentur Communicators. 100 Redaktoren nahmen an der Umfrage teil, wovon sich momentan 31 für keine der grössten Schweizer Publikumsgesellschaften interessieren. Die übrigen 69 Medienschaffenden verfolgen zurzeit im Durchschnitt zwei bis drei der Schweizer Top Ten.

Starlinger Verpackungsmaschinen
Gratis-Hundefutter an Tierschutzverein
Im Tierschutzhaus des Wiener Tierschutzvereins in Vösendorf bei Wien freute man sich über eine Palette Hundetrockenfutter vom österreichischen Maschinenbauer Starlinger.



Hündin Minnie probiert das leckere Futter gleich aus. (Foto: Starlinger.)

28 Säcke Hundefutter spendete Starlinger dem Wiener Tierschutzverein. Zuvor waren die Säcke als innovative Verpackungs-lösung erfolgreich auf der interpack ausgestellt worden. «Bereits während der Messe wurden wir oft gefragt, was wir danach mit den Säcken machen würden – Hundefutter ist ja nicht billig. Uns war klar, dass das Futter nicht verschwendet werden sollte, und wir wollten es gerecht verteilen. So haben wir uns entschieden, es jenen zu geben, die es am meisten brauchen. Der Wiener Tierschutzverein bietet Tieren in Not Asyl und Hilfe; mit der Futterspende konnten auch wir einen Beitrag leisten», erklärt Stéphane Soudais, Leiter des Geschäftsbereichs Consumer Bags bei Starlinger. Derzeit beherbergt das Wiener Tierschutzhaus rund tausend Tiere, davon 290 Hunde.



Stéphane Soudais, Starlinger, mit einer Palette Hundetrockenfutter beim Wiener Tierschutzverein.

Absolut reissfest
Geliefert wurde das Hundefutter auf einer Palette in Säcken zu 12,5 kg. Die von Starlinger entwickelten Pinch-Bottom-Säcke mit der Bezeichnung PP*STAR sind aus reissfestem Polypropylenbändchengewebe mit einer aufkaschierten bedruckten BOPP-Folie gefertigt und eignen sich besonders für die Verpackung empfindlicher Schüttgüter wie zum Beispiel Hundetrockenfutter in Mengen bis zu 50 kg. Sie wurden eigens für die interpack-Messe mit hochwertigem Trockenfutter befüllt und zeigten während der sieben Messetage in Düsseldorf eindrucksvoll, dass ihnen auch ein Sturz aus drei Metern Höhe nichts anhaben konnte. Die ausgezeichneten Barriereeigenschaften von PP*STAR- Säcken verhindern, dass Fett austritt und schützen den Inhalt vor Feuchtigkeit, Bakterien und Ungeziefer.

Starlinger ist ein österreichisches Maschinenbauunternehmen, das sich auf Anlagen für die Herstellung gewebter Verpackungen aus Kunststoffbändchen spezialisiert hat. Das familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Wien und Werken in Weissenbach, St. Martin und Taicang/China, beliefert seit mehr als 45 Jahren Verpackungshersteller in aller Welt und erreicht eine Exportquote von über 99,5 Prozent.

Weitere Informationen unter: http://www.starlinger.com/u...




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Barcode
Vor 40 Jahren auf den Strich gekommen
Bis zu fünf Milliarden Mal täglich hören weltweit Mitarbeiter von Lagerhäusern oder kleinen Einzelhandelsgeschäften und auch Kunden das vertraute Piepsen des GS1 Strichcodes. Dennoch weiss wohl kaum keiner von ihnen, dass jedes Piepsen einen historischen Meilenstein im Leben der ersten Tracking and Traceability Lösung im Standardsystem von GS1 darstellt.

Heute vor genau vierzig Jahren, am 26. Juni 1974, scannte Sharon Buchanan als erste Kassiererin im Marsh Supermarkt in Troy, Ohio (USA) einen GS1 Strichcode. Gedruckt war dieser auf einer 10-Stück Packung Wrigley's Juicy Fruit Kaugummi. Preis: 67 Cent. Clyde Dawson, Leiterin der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Marsh, war der erste Mensch, der ein Produkt kaufte, dessen Preis auf der Packung auf einem Etikett aufgedruckt war.

In der Schweiz beginnt die Geschichte des Barcodes im Jahr 1976. Dannzumal wurde unter der Bezeichnung SACV die Schweizerische Artikelcode Vereinigung gegründet. Vier Jahre später war es auch hierzulande soweit: Als erstes Unternehmen führte der Abholgrosshändler Prodega Cash + Carry 1980 das Scanning des gesamten Sortiments ein. Zu Beginn mussten weit über 90 Prozent aller Produkte von Hand mit Strichcode-Etiketten ausgezeichnet werden. Heute können Konsumenten Produkte teilweise sogar per Selfscanning oder Selfcheckout weitgehend unabhängig von den Mitarbeitenden der Detailhändler erwerben.

Chromos
Bogenstanzautomaten und Heissfolienpräger
Chromos neu mit Bogenstanzautomaten und Heissfolienpräger für
die Schweiz und Österreich

Das in der Schweiz und Österreich tätige Handelsunternehmen Chromos AG hat mit dem Dresdner Weiterverarbeitungsspezialisten Kama GmbH eine Vertriebspartnerschaft für die Märkte Schweiz, Österreich und Liechtenstein abgeschlossen.

Als Preferred Partner von HP Indigo hat Kama eine Weiterverarbeitungs- und Veredelungslinie für die HP Indigo, Baureihen im A3+- und B2-Bogenformat, für Faltschachteln entwickelt. Dabei können die Maschinen je nach Bedarf nebst Stanzen und Rillen auch mit Veredelungsfunktionen wie Heissfolienprägung, Blindenschrift oder Autoregister für höchste Passgenauigkeit ausgerüstet werden. Die Maschinen werden als Kama DC 58 und DC 58 Foil sowie Kama DC 76 und DC 76 Foil angeboten.


CARTOON
40 Jahre...
Barcode für Anfänger


UMWELTBEWUSST
Verpackungsrecycling
Dreiundzwanzigtausend Mal um die Erde
76’000 t Kunststoffrezyklate vermeiden im Jahr 166’000 t CO2. Mittelklassewagen als Äquivalent: 23’000 Mal um die Erde.

Jede Tonne Recyclingkunststoff, die anstelle vergleichbarer Neuware zum Einsatz kommt, vermeidet spezifisch zwischen 1,45 und 3,22 Tonnen klimarelevante Treibhausgase in Form von CO2-Äquivalenten. Das haben Forscher der Hochschule Magdeburg-Stendal im Auftrag der Kunststoffrecycling-Unternehmen mtm plastics GmbH, Multiport GmbH und MultiPet GmbH, errechnet. Die Untersuchung hat erstmalig für Kunststoffverwerter für die im Verpackungsrecycling gebräuchlichsten Kunststoffe PE-/PP-Mischungen, PE-HD und PET die eingesparten Emissionen errechnet. So sparen die Re-Polyolefine von mtm plastics aus Niedergebra 2,19 Tonnen, die PE-HD-Regranulate der in Bernburg ansässigen Multiport 1,45 Tonnen und die PET-Flakes von der benachbarten MultiPet 3,22 Tonnen Treibhausgas pro eingesetzter Tonne Rezyklat im Vergleich zu Primärware ein. Auf ein Jahr hochgerechnet ergibt dies eine beachtliche Menge.



Die von den drei Unternehmen vertriebenen Rezyklate vermeiden zusammen über 166’000 Tonnen Treibhausgase in Form von CO2-äq, da sie anstelle von Neuware eingesetzt werden. Dies entspricht der Menge, die ein Mittelklassewagen emittiert, wenn er die Erde rund 23’000 Mal umrunden würde.

MARKETING BY PACKAGING
Coca-Cola
Sechs Prozent und «Say It With A Song»
In der bislang grössten personalisierten Markenkampagne, die 2013 lief, ging es darum, die Getränkeetiketten von Coca Cola «regular», «zero» und «light» in einer geregelten Folge von 150 ausgewählten Namen zu personalisieren (eine Pseudo-Personalisierung könnte man das nennen).

Mit der Kampagne «Share a Coca-Cola» bot die Herstellerin der braunen Brause ihren Fans das vertrauliche «Du» an und gab sich ganz persönlich. Möglich geworden war diese einzigartige Kampagne, die im Mai 2013 in Europa startete, dank des digitalen Offsetdrucks mit den Druckmaschinen des Typs HP Indigo WS6600.

»pack’s!« wollte nach einem Jahr wissen, wie der Erfolg dieser Kampagne zu Buche geschlagen habe. Dazu sagte Matthias Schneider, Zuständiger für Kommunikation, lediglich, dass der Erfolg «sehr gross» ausgefallen sei, man aber keine absoluten Zahlen dazu bekanntgebe. »pack’s!« konnte diese Zahl auf anderem Wege ausfindig machen: 6 Prozent Mehrumsatz habe die Kampagne gebracht, so die Aussage anderer Gewährsleute.



Matthias Schneider (im Bild an einer Veranstaltung zum Thema Süssstoffe) gab keine absoluten Zahlen zum Erfolg der Kampagne «Share a Coca-Cola» bekannt.

Fortsetzung folgt: «Say It With A Song»
In diesen Tagen führt Coca-Cola hierzulande die erfolgreiche crossmediale «Share a Coke»-Kampagne weiter. Coca-Cola- und Coca-Cola-Zero-Flaschen und -Dosen werden mit aussagekräftigen Lyrics von 50 internationalen und 13 nationalen Künstlern sowie mit der Aufforderung «Say It With A Song» versehen. Fans erhalten die Möglichkeit, mit ihren Freunden und Verwandten maximal 15-sekündige Musikvideos über die eigenen Social-Media-Kanäle zu teilen und so eine Konversation mit Musik zu führen. Den Sommer über können Konsumenten an ausgesuchten Events ihre persönlichen Music Cans mit einem Namen nach Wahl und dem passenden Songtext direkt vor Ort herstellen lassen.

«Evian drop»
Neue Flasche für den «On-The-Go»-Konsum
Fast nostalgisch mutet das an: Simpel und klar kommt das neue Format von Evian daher. Die neue 20-cl-Flasche ist für neue Vertriebskanäle vorgesehen. Die kleine kompakte «drop»-PET-Flasche in Tropfenform mit eingeprägtem Evian-Logo soll in Partnerschaft mit Hotels, einer Friseurkette und weiteren Partnern ausserhalb des Handels vertrieben werden. Im Strassenverkauf soll die Flasche mittels Verkaufs-fahrrädern vertrieben werden. Die Flasche kommt direkt zum Verbraucher.



Auch im Strassenverkauf soll die Flasche, die im Unternehmens-Jargon «la goutte» genannt wird, mittels Verkaufsfahrrädern vertrieben werden. Die Philosophie dahinter: die Flasche kommt zum Konsumenten, dahin, wo sie benötigt wird. Ohne Verschluss und Etikett.

Kürzlich startete die kleine Flasche in Frankreich und wurde bei der 24-h–Vélib–Aktion – einem Radfahrevent in ganz Paris – mit mobilen Verkaufsfahrrädern grossflächig vermarktet. Mit einer App soll der durstige Verbraucher schnell ermitteln können, wo das nächste «Evian drop»-Verkaufsfahrrad steht und dort seinen Durst in einem schnellen Zug löschen können.

Drei Jahre Entwicklungsarbeit, die Konzeption einer neuen Abfüll-Linie für die kleinen PET-Fläschchen sowie 38 beteiligte Partner und Lieferanten stünden hinter diesem Projekt und Designkonzept, so der Getränkemulti. «Evian drop» kommt ohne Etikett aus, denn alle wichtigen Informationen sind auf dem Deckelsiegel ersichtlich. Auch ein Verschluss wurde von den Produktentwicklern als entbehrlich betrachtet, die einfach einen Siegelverschluss einsetzten. Mit der Ausformung der Mündung in Lid-Form wird zudem dem On-The-Go-Gedanken Rechnung getragen.


Promotionen
Zielgruppengerechter geht’s nimmer!
Rexam produziert anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaft Sondereditionsdosen für Jim Beam Deutschland. Die 330-ml-Dosen der Sorte Jim Beam Bourbon & Cola zeigen Silhouetten deutscher Spieler sowie Textfragmente klassischer Stadionhymnen. Damit spielt das Dosendesign direkt auf den Mann, auf den grölenden Fussball-Fan und greift dessen Leidenschaft und Begeisterung für die deutsche Nationalmannschaft auf. Für die Produktion der unterschiedlichen Designs setzt Rexam die innovative Drucktechnologie Editions ein, die während eines Produktionslaufs die Herstellung von bis zu 24 Varianten eines Designs ermöglicht.



Um die Kunden während des Turniers noch stärker in die Markenwelt von Jim Beam einzubinden, bieten die Dosen darüber hinaus eine Sammelmechanik. Unter der roten Lasche der Limited Editions Dosen befinden sich eingravierte Codes. Bereits ab vier gesammelten Codes gibt es attraktive Preise zu gewinnen. Begleitet wird die Markteinführung der Sondereditionsdosen von einer breit angelegten Marketingkampagne, zu der auch Aktionen am Point of Sale gehören. Die Dosen sind deutschlandweit erhältlich.

INNOVATIV
Premiumverpackung
Joghurt, bruchsicher eingebechert
Der französische Molkereikonzern Senoble vertreibt seit Kurzem einen neuen Erdbeerjoghurt in einem bruchsicheren Becher.



Premiumverpackung von Greiner Packaging für Erdbeerjoghurt des französischen Molkereikonzerns Senoble. (Foto: zVg)

Das Design des neuen Bechers soll die Qualität des Inhalts unterstreichen. Im unteren Drittel unterbrechen Prägungen, die in ihrer Form Berggipfeln ähneln, die konisch runde Becherform. Der Becher aus PP fasst 125 g Inhalt, verfügt über hohe Stabilität und ist im Vergleich zu Glasverpackungen bruchsicher und leicht. Die Fertigung der neuen Becherverpackungen erfolgt in Rastatt, Deutschland. Im 150 km entfernten französischen Chateau Salins erfolgt die Abfüllung bei Senoble. Das neue Joghurtprodukt trägt die sogenannte «Marque Repère». Sie zeichnet Produkte in Frankreich mit einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis und umwelttechnischen Vorteilen aus.

Kama
Flexible Faltschachtelfertigung
Schnelle Jobwechsel für Kleinauflagen: Am Stand von HP demonstrierte Maschinenhersteller Kama auf der Interpack, was möglich ist – inklusive werkzeuglosem Ausbrechen der Zuschnitte.



Mal eben zwölf, 20 oder 50 personalisierte Bogen stanzen und rillen und sofort zum nächsten Auftrag wechseln...

Diese Flexibilität beim Weiterverarbeiten von Kleinauflagen hat die Kama im Mai auf der Interpack. An der Stanz-und Prägemaschine DC 76 Foil mit Auto-Register wurden im Wechsel B2-Bogen mit Kosmetikfaltschachteln im 12er-Nutzen gestanzt und inline mit dem SBU-Modul (werkzeuglos) ausgebrochen. Und bei Bedarf spontan umgerüstet zum Stanzen und Rillen einer fotopersonalisierten Schokoladenbox, die zuvor auf der HP Indigo 30000 Digital Press gedruckt worden waren.

Das Umrüsten der Stanzmaschine dauerte weniger als fünf Minuten: Inline-Ausbrecher SBU aus der Auslage der DC 76 herausrollen, Schliessrahmen mit Stanzwerkzeug wechseln, Bogen in die Auslage einlegen und Start.

Fujifilm
UV-Licht unter Kontrolle bringen
Beim Einsatz von UV-Lampen oder der Aussetzung von UV-Licht kommt es bei vielen Anwendungen auf die richtige Dosierung an. Verschiedene Messverfahren sind möglich, jedoch oft nur unter Einschränkung wie z. B. Platzmangel, Oberflächenform etc.



Neue Messfolie zur Überwachung der UV-Strahlenintebnsität.

Mit der neuen Messfolie UVSCALE von Fuji Film erweitert das Industrie-Handelshaus Kager sein stetig wachsenden Prüfmittel-Sortiment um ein vielseitig einsetzbares Kontrollwerkzeug für die Überwachung der UV-Strahlenintensität auf Oberflächen.

Die in drei verschiedenen Ausführungen angebotene und einfach anzuwendende Folie wird beispielsweise schon für zahlreiche Prozesse der Qualitätssicherung in Lebensmittel-, Verpackungs- und Klebe-technik genutzt. So etwa bei der UV-Sterilisierung von Getränkebeuteln oder bei der Aushärtung von Klebstoffen und Kunstharz-Beschichtungen. Auch die Überprüfung der UV-Lichtverteilung auf Förderbändern oder Armaturenbrettern sind aktuelle Einsatzfälle, die andeuten, wie übergreifend das Anwendungsspektrum von UVSCALE ist.

Drei Messbereiche schaffen Klarheit
Je nach Variante ist die Messfolie ein- oder zweilagig ausgeführt und deckt unterschiedlich grosse Messbereiche ab. So reicht der Ultraviolett-Messbereich der einlagigen UVSCALE L von 4 bis 60 Millijoule pro Quadratzentimeter (mJ/cm2), während die mehrlagige UVSCALE H für einen Bereich von 700 bis 6000 mJ/cm2 zur Verfügung steht. Für den mittleren Messbereich von 60 bis 700 mJ/cm2 ist die UVSCALE M ausgelegt. Allen drei Typen ist gemeinsam, dass die Intensität der UV-Strahlung durch einen Farbverlauf von Hell- bis Dunkelbau deutlich sichtbar anzeigen. Auf diese Weise lässt die Messfolie beispielsweise klar erkennen, ob die UV-Sterilisierung einer Lebensmittelverpackung vollflächig oder nur ungleichmässig – und damit unzureichend – erfolgt. Dabei kann eine solche Messung auch auf gewölbten Oberflächen und auf beweglichen Objekten durchgeführt werden.

Die Funktionsweise von UVSCALE basiert auf einer lichtsensitiven Beschichtung mit farbbildenden Mikrokapseln, die auf UV-Licht reagieren. Die praktische Anwendung von UVSCALE erfolgt durch Zuschneiden der passenden Grösse und einfaches Auflegen auf die zu prüfende Oberfläche. Bei der richtigen Auswertung der Messergebnisse hilft eine praktische Software von Fujifilm.


SCHLUSSPUNKT
A propos Marketingfunktion
Verkaufs(un)wirksam


«Tinte für hohe Ansprüche», so wird hier die bedienerfreundliche Funktion «gut lesbar» ausgelobt. Mag ja sein, dass dieses Weinetikett a) gut lesbar, b) kostengünstig, c) problemlos hergestellt werden kann. Aber, Hand aufs Herz, würden Sie diese Weinflasche dem Regal entnehmen und im Warenkorb platzieren? Bleibt zu hoffen, dass es sich hierbei lediglich um ein fiktives Druckmuster handelt, das die gute Lesbarkeit unter Beweis stellen soll.

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