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Agenda

6.9.-10.9.10
swiss publishing week

8.9.10
14. Schweizerischer Medienforschungstag

8.9.10
AdLINK Media: Tag der Onlinewerbung

8.9.10
Social Media Marketing Tag

14.9.10
Workshop «Twitter & Co: Social Media PR»

14.9.10
Wie Google, Apple und die Neuen Medien das Geschäftsmodell revolutionieren

16.9.-17.9.10
Medienkongress 2010

16.9.10
Smart Business Day 2010

21.9.-26.9.10
photokina 2010

23.9.10
screen-up 2010: Der Schweizer TV-Tag

23.9.10
Sponsoring Summit 2010

23.9.10
screen-up: Fachtagung zum TV-Markt Schweiz

28.9.10
Treffpunkt Publishing: Welchen Medien gehört die Zukunft?

30.9.10
Publicitas: «p-forum» 2010

4.10.-6.10.10
IFRA Expo 2010

13.10.-15.10.10
24. Medientage München 2010

22.10.10
Weiterbildungstag zum Thema «Journalistische Unabhängigkeit»

28.10.10
Konferenz: Gutenberg vs. Google – Paradigmenwandel in der Print-Industrie

4.11.-6.11.10
Viscom Frankfurt- Internationale Fachmesse für visuelle Kommunikation

18.11.10
Symposium «Corporate Communications 2020»

Partnerportale:
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E•DITORIAL
Misstöne und Schalmeienklänge



Liebe Leserinnen und Leser,

Aufschwung?! Es gehe wieder aufwärts mit der Konjunktur, hiess es. Aber auch mit den Preisen. Und den langen Lieferfristen. So hat beispielsweise GC-Karton Lieferfristen von zwölf Wochen, GD-Karton solche von acht bis zehn Wochen. Und bei beiden Sorten (und anderem mehr) sollen die Preise per 1. Oktober erneut, um acht bis zehn Prozent, angehoben werden (dies nach bereits erfolgten Erhöhungen im Januar und Mai!). Verursacht durch die höhere Nachfrage nach der Krise und von Asien. Sowie durch eine Reduzierung des Angebots (Schliessung Deisswil, Baienfurt, eine Anlage in Workington). Aber auch durch Substitution von GD durch GC im Foodbereich wegen übertriebener Migrationssensibilisierung.

Über mittlerweile wieder gut gefüllte Auftragsbücher berichten auch die Unternehmen aus dem Bereich Kunststoffverpackungen. Das sei ihnen gegönnt. Der Ausblick für das 3. und 4. Quartal sei vielversprechend. Verärgert zeigt sich diese Branche indes ebenfalls über die unverhältnismässig hohen Rohstoffkosten sowie die Verknappung bei Vorprodukten. Die Kunden dürften für diese Situation kein grosses Verständnis haben. Gleiches lässt sich über den Papiermarkt kolportieren: Preiserhöhungen und Rohstoffverknappung sind auch hier Tagesgespräch.

Solches führt zu Misstönen. Misstöne, die im Zusammenspiel von Produktverknappungen und überhöhten Rohstoffpreisen entstehen, übertönen schnell einmal die Schalmeienklänge der Bänkelsänger, die nun das hohe Lied des Aufschwungs sopranisieren.

Herzlich,
Claude Bürki

MARKETING
Bauchgefühl kostet
Kommunikation: ohne Ziele keine Zielwirkung


Keine Werbung, keine Ahnung.


Das Marketing ist in vielen Unternehmen eine Budgetschleuder.
Oft kontrollieren die Entscheider nicht professionell genug, ob Werbeaktionen tatsächlich wirken. Teilweise werfen sie damit sogar mehr als die Hälfte der Ausgaben zum Fenster raus, wie die Universität St. Gallen und Swiss Marketing behaupten. Die Mehrheit der Unternehmer legt das Budget für Absatzförderung nach den «Erfahrungen des Management» und somit dem blossen Bauchgefühl fest. Das Dilemma: Kurzfristig lassen sich die Kosten der Werbung zwar ohne nachhaltige Auswirkungen auf die Umsätze drosseln, niemals jedoch langfristig.

Den vollständigen Beitrag finden Sie als PDF-Datei auf www.mediaforum.ch/pdf

TECHNOLOGIE
Schmalbahn-Technologie für «Scratch and Win»-Rubbellose
Omet machte das Rennen für China-Lotterie
Der italienische Maschinenbauer Omet aus Lecco machte das Rennen: Die Technologie für den Druck und die Herstellung von Losen für die zweitgrösste Sofortlotterie in China wurde erfolgreich getestet und die Maschine Anfang Juli nach China verschifft.

«Glück hat nur der Tüchtige», lautet ein bekanntes Sprichwort. Dies trifft exakt auf Omet zu, denn das Unternehmen ist jederzeit in der Lage, die ambitioniertesten und schwierigsten Herausforderungen anzunehmen und dem Markt dank der aussergewöhnlichen Fähigkeiten seiner Forschungs- und Entwicklungsabteilung innovative Lösungen anzubieten.



56 Meter lang, 200 Meter pro Minute: Die Maschine ist eine Kombination aus Druckmaschine und integriertem Lotterie-Managementsystem. Sie vereint UV-Flexo-, wasserbasierten Flexo-, UV-Offsetdruck sowie digitalen Tintenstrahldruck.

Vor kurzem konnte der Hersteller von Schmalbahndruckmaschinen mit Sitz im italienischen Lecco einen Grossauftrag für die Herstellung von «Scratch and Win»-Rubbellosen für die Landeslotterie in China an Land ziehen. «Ein solcher Auftrag ist eine grosse Genugtuung und verschafft unserem Unternehmen grosses Ansehen», sagte Angelo Bartesaghi, Firmengründer und Generaldirektor von Omet.

Aussergewöhnliches Know-how für eine aussergewöhnliche Maschine
«Die hohen technischen Anforderungen, die diese Maschine zur Erfüllung der strengen Qualitätsnormen meistern muss, machen diesen Auftrag zu einer hervorragenden Gelegenheit für weiteres Wachstum in diesem Marktbereich.

Den vollständigen Beitrag finden Sie als PDF-Datei auf www.mediaforum.ch/pdf

Verpackungsdruck
Nur noch mit migrationsarmen Farben
In ihrem Berliner Werk Colorpack, in dem vorwiegend Verpackungen für die Lebensmittelindustrie hergestellt werden, hat die RLC Packaging Group die Faltschachtelproduktion vollständig auf migrationsarme und mineralölfreie Farben und Lacke umgestellt.

Bei Colorpack, einem der grössten Produktionsstätten für Faltschachteln im Food-Sektor in Deutschland, sind seit Anfang August alle Systeme im Werk frei von Rückständen der zuvor genutzten Farben. «Da wir uns in Zukunft noch stärker auf die Produktion von Lebensmittelverpackungen konzentrieren werden, war die Umstellung für uns eine logische Konsequenz. Außerdem ist Migration mittlerweile ein Kernthema für unsere Kunden», so Stephan Bestehorn, Geschäftsführer bei RLC Packaging.

Der Einführung der neuen Farben und Lacke gingen laut Unternehmensangaben umfassende Testreihen voraus. Dabei standen Parameter wie die Farbtrocknung, Reaktionen im Druckprozess, der optische Gesamteindruck und Produktionsleistungen auf dem Prüfstand. Das Farbmanagement an den Druckmaschinen wurde entsprechend angepasst, rund 700 Farbrezepturen neu gemischt.

Zusätzlich zur Farbumstellung will die RLC Packaging das Colorpack-Werk bis Ende dieses Jahres gemäss HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points) zertifizieren lassen. Bereits jetzt produziere der Standort nach entsprechenden Standards, die die Sicherheit der verarbeiteten Lebensmittel gewährleisten sollen. Colorpack hat zudem die PSO-Zertifizierung absolviert.

Weitere Informationen unter: http://www.packagingmanagem...


FORSCHUNG
Klebstoffe
Krebstier liefert Superkleber


Gestielte Meereichel liefert möglicherweise Klebstoff der Zukunft.

Wiener Wissenschaftler analysieren natürlichen Zement
Einen Superkleber für mögliche medizinische (und industrielle) Anwendungen haben Forscher der Universität Wien in einem marinen Krebstier ausgemacht: Die gestielte Meereichel (Dosima fascicularis) ist in der Lage, wie ein Floss an der Meeresoberfläche zu schwimmen und sich an nahezu allen Flächen festzuheften. Dazu produziert das Tier eine besondere Art von Zement.

«Die Meereichel gehört zur Familie der Rankenfüsser», erläutert Projektmitarbeiterin Vanessa Zheden, die im Team von Waltraud Klepal, Professorin der Core Facility für Cell Imaging und Ultrastrukturforschung an der Universität Wien. «Wir wollen im aktuellen Forschungsprojekt feststellen, aus welchen Stoffen dieser natürliche Klebstoff besteht. Er ist zunächst zähflüssig und härtet dann, sobald er aus dem Tier kommt, aus», ergänzt Zheden. Eine weitere Besonderheit ist auch, dass im Zement Blasen enthalten sind, die das Tier im Wasser schwimmen lassen.

Interesse der Medizin und der Industrie
Ursprünglich erkannt wurde der Klebstoff von der Zahnmedizin. Mittlerweile wächst der Bereich möglicher Anwendungen und das Interesse der Industrie weiter. So könnte der Klebstoff bei der Heilung von Schnittwunden die Nähte oder bei Knochenbrüchen Nägel und Schrauben ersetzen. Da der Klebstoff besonders widerstandsfähig, elastisch und komprimierbar ist, könnte er auch in Industrie und Technik, beispielsweise für Unterwasserkonstruktionen Anwendung finden. «Es sind nicht viele Klebstoffe bekannt, die im Wasser erhärten», sagt Zheden. Auch hinsichtlich der Luftbläschen im Klebstoff, der es den Tieren ermöglicht wie ein Floss zu schwimmen, ist vieles noch ungeklärt. Am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung in Bremen untersuchen Projektpartner den biochemischen Aufbau des Klebers. Die Identifikation von chemischen Gruppen und Komponenten wird an der National University of Ireland durchgeführt. Sobald die Zusammensetzung des natürlichen Klebstoffs bekannt ist, soll er auf synthetischem Weg hergestellt werden.


Hodenkrebs
Gefahr von Plastikmüll auf der Spur?
Zahl der Erkrankungen hat sich verdoppelt
Wissenschaftler der Human Reproductive Sciences Unit des Medical Research Council untersuchen, ob Chemikalien, wie sie etwa in Plastik enthalten sind, für das Ansteigen der Hodenkrebs-Erkrankungen verantwortlich sind. Das Team um Richard Sharpe geht davon aus, dass der Kontakt damit bereits im Mutterleib erklären kann, warum sich die Anzahl der Erkrankungen in den letzten 35 Jahren verdoppelt hat.



Plastik: Enthaltene Chemikalien sollen Hodenkrebs fördern.

Veränderungen zu Beginn der Schwangerschaft
Junge Männer erkranken an Hodenkrebs. Ärzte wissen bereits seit einigen Jahren, dass die Veränderungen, die zu einer Erkrankung führen, schon in den ersten Lebensmonaten des Fötus auftreten können. Da diese Veränderungen bereits zu Beginn der Schwangerschaft stattfinden und es keine Möglichkeit zur Untersuchung der Hoden gibt, ist nicht klar, wie und warum es zu diesen Veränderungen kommt.

Forscher sind laut BBC aufgrund der ständig zunehmenden Erkrankungen relativ sicher, dass es eine umweltbedingte Ursache geben muss. Sharpe hält es für denkbar, dass diese Veränderungen durch den Kontakt der Schwangeren mit Chemikalien wie Phthalaten entstehen, die in vielen Bereichen des Haushalts zu finden sind. Dazu gehören auch Möbel und Verpackungen.

Da die Krebserkrankungen jedoch erst 20 bis 40 Jahre später auftreten, ist es nur schwer möglich, genaue Ursachen oder das Ausmass der Belastung der Mutter festzustellen. Das neue Modell ermöglicht jetzt, die Hoden sehr früh zu untersuchen und im Experiment zu manipulieren. Damit soll endlich geklärt werden, ob diese Chemikalien wirklich verantwortlich sind.

Phthalate beeinträchtigen Keimzellen
Die Keimzellen der Hoden befinden sich in einem kritischen Stadium, in dem alle Probleme bei der Entwicklung sie präkanzerös machen können. Die Wissenschaftler werden die Mäuse Phthalaten und anderen Chemikalien aussetzen, um festzustellen, ob es zu Veränderungen der Keimzellen kommt. Phthalate stehen aus verschiedenen Gründen ganz oben auf der Liste. Es ist aus Laborexperimenten bekannt, dass sie die Keimzellen des menschlichen Fötus beeinträchtigen können. Sie kommen auch am häufigsten zum Einsatz.

Phthalate machen das Plastik biegsam. Sie sind auch in Teppichen, Verbundplatten, der Polsterung von Autos, Beschlägen, bestimmten Kosmetika und Medikamenten enthalten. Sharpe räumt allerdings auch ein, dass es nicht ganz sicher ist, ob die Auswirkungen auf den Fötus im Tierversuch einfach auf den Menschen übertragen werden können. Die Frage, ob Phthalate die Gesundheit des Menschen gefährden oder nicht, ist noch immer ungelöst und von entscheidender Bedeutung. Dahinter stehe ein sehr grosser Industriezweig. Daher könnten diese Chemikalien nicht einfach ohne grosse Auswirkungen aus dem Alltag verbannt werden. Schon aus diesem Grund müsse man sich absolut sicher sein. Mit ersten Ergebnissen ist in einem Jahr zu rechnen.

Studie zu Medien- und Kommunikationsaktivitäten
Medienkonsum nimmt halben Tag ein
Fernsehen bleibt trotz digitaler Medien ein Fixpunkt
Rund die Hälfte des Tages verbringen Menschen mit fernsehen, surfen und telefonieren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der britischen Regulierungsbehörde Ofcom. Durchschnittlich ist eine Person 15 Stunden und 45 Minuten wach. Ganze sieben Stunden und fünf Minuten fallen mittlerweile jedoch Medien- und Kommunikationsaktivitäten zum Opfer.

Medien dominieren den Alltag
Dieser Trend könne man damit erklären, dass Menschen im Vergleich zu früher weniger arbeiten müssen, dementsprechend mehr Freizeit haben und diese füllen müssen, sagt Holger Schramm, Medienpsychologe am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich. Und: «Personen greifen gern auf Medien zurück, weil sie schnell verfügbar sind und die sozialen und emotionalen Bedürfnisse befriedigen. »

Social Networks: Flucht ins Internet
Laut der Studie geht ein Viertel der Online-Zeit mit sozialen Netzwerken verloren. «In der Realität ist es so, dass man unter Umständen zurückgewiesen oder in einem bestimmten Freundeskreis nicht aufgenommen wird. Die Medienwelt dient hierbei als sozialer Ersatz, denn es ist dort viel unkomplizierter, Menschen kennenzulernen», ergänzt Schramm. Die Mehrheit der Personen, die Social Networks nutzen, sind zwischen 16 und 34 Jahre alt. Laut Ofcom gibt es aber den Trend, dass sich auch ältere Menschen verstärkt für diese Services interessieren. «Diese Verschiebung erklärt sich damit, dass die Benutzerfreundlichkeit des Internets stark zugenommen hat», so Schramm.

Altbewährtes bleibt bestehen
Trotz des Wachstums digitaler Medien dominieren die traditionellen Medien wie TV und Radio nach wie vor die Kommunikationsgewohnheiten der Menschen. «Medien verdrängen andere Medien nur dann, wenn sie etwas besser können. Es gibt natürlich schon viele Funktionen, die über das Internet besser laufen, diese sind den Usern meist noch nicht so vertraut», sagt Schramm. «Je jünger die Generation ist, desto stärker verdrängt das Internet das Fernsehen.»

Vorhersagen, wonach das Internet das Fernsehen verdrängen werde, seien verfrüht. Laut Ofcom schauten Personen im Jahr 2009 durchschnittlich drei Stunden und 45 Minuten pro Tag fern. Das sind um drei Prozent mehr als im Jahr 2004.

AUS DEN UNTERNEHMEN
Xerox
Im Leader-Quadrant
Xerox wurde vom Marktforschungsinstitut Gartner als Leader in den Magic Quadrant für Multifunktionsdrucker (MFP) und Standard-Drucker aufgenommen.

Der Magic Quadrant von Gartner liefert visuelle Momentaufnahmen zu aktuellen Marktausrichtungen sowie zu der Marktreife von Unternehmen und deren Lösungen. Mithilfe dieser Auswertung werden Unternehmen auf ihre Strategie und deren Umsetzung hin beurteilt. Im aktuellen Report zum Druckermarkt definiert Gartner Leader wie folgt:

• Als Leader gelten Firmen, die Multifunktionsdrucker (inkl. SMFPs), herkömmliche Drucker, Drucklösungen und -services bieten können, auch über globale Standorte ihrer Kunden hinweg.
• Anbieter, die zum Leaders Quadrant zählen, bieten das am breitesten gefächerte Produkt-Portfolio auf dem Markt. Zudem verfügen sie über ausreichende Channel-Kapazitäten.
• Leader besitzen einen grossen, weltweiten Marktanteil und können Services in jede Region liefern, in der Gartner-Kunden ansässig sind.
• Quadrant Leader haben grosses globales Potential, Ideenreichtum und Ressourcen. Zudem verfügen sie über tiefe Fachkenntnis, um so hochgradige Unterstützung für bestehende und künftige Kunden bieten zu können.
• Leader weisen eine lange Erfolgsgeschichte im Bereich Forschung und Entwicklung auf.

Rick Dastin, Präsident der Enterprise Business Group der Xerox Inc. kommentiert: «Dass Xerox als Leader im Gartner Magic Quadrant geführt wird, bestätigt, dass wir unsere Kunden unterstützen, profitabel, produktiv und nachhaltig zu agieren. Mit Informations-, Bild- und Dokumententechnologien stärkt Xerox das Kerngeschäft seiner Kunden. Zudem investieren wir kontinuierlich in Forschung und Entwicklung. Damit sichern wir ein nachhaltiges Wachstum und eine führende Marktposition.»

Mayr-Melnhof:
Schliessung Deisswil drückt auf Reingewinn
Europas führender Kartonhersteller Mayr- Melnhof hat im zweiten Quartal den Betriebsgewinn trotz höherer Materialkosten gesteigert.

Vor Zinsen und Steuern verdiente der frühere Besitzer der Kartonfabrik Deisswil 37,4 Mio. Euro nach 34,5 Mio. Euro im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte allerdings ein kleinerer Reingewinn von 21,1 Mio. nach 25,4 Mio. Euro, wie der österreichische Konzern am Dienstag mitteilte. Das Ergebnis wurde durch knapp acht Mio. Euro an Kosten für die umstrittene Schliessung der Fabrik im bernischen Deisswil belastet.

Gut gefüllte Auftragsbücher
«Die Auftragsbücher haben sich wieder gut gefüllt. Dementsprechend werden unsere Maschinen voll ausgelastet sein», sagte Konzernchef Wilhelm Hörmanseder am Dienstag. Damit sich die guten Geschäfte noch stärker in den Ergebnissen widerspiegeln, will Hörmanseder die Preise erhöhen - trotz eines verschärften Preiswettbewerbs in der Branche. Mayr-Melnhof will nun die höheren Kosten für Altpapier, dem wichtigsten Rohstoff für Karton, an die Kunden weitergeben. Beim Ausblick bleibt der Kartonhersteller vorsichtig. Mit Kreditzusagen der Hausbank hat das steirische Unternehmen rund 500 Mio. Euro für Zukäufe zur Verfügung. Kürzlich hat Mayr-Melnhof den ersten Schritt nach Lateinamerika gemacht und in Chile zugekauft. «Wir werden uns bemühen, auf diesem sehr interessanten Kontinent weitere Schritte zu setzen», sagte Hörmanseder zu den Expansionsplänen. Nach wie vor im Fokus stehen auch die Türkei, Russland und Nordafrika.


Manroland
Medikamente sicher verpacken
Über das Internet gelangen nicht nur Plagiate begehrter Marken-artikel an die Verbraucher, auch gefälschte Medikamente sind zunehmend im Umlauf. Wie erkennt ein Patient, ob eine Arznei original ist? Im Rahmen des Projekts O-PUR entwickelt Manroland mit Partnern ein Verfahren, das einfach und kostengünstig eine Echtheitsprüfung per Mobiltelefonkamera ermöglicht.

Fühlen Sie mal. Das Papier, das Sie in den Händen halten, ist gar nicht so glatt, wie es zu sein scheint. Unter dem Mikroskop betrachtet, wird seine raue Oberfläche deutlich. Holzfasern liegen wie Mikadostäbchen kreuz und quer unter- und übereinander. Diese Mikrostruktur ist bei keinem Papier identisch. Kommt dann noch Farbe im Druckprozess hinzu, ist der individuelle «Fingerabdruck» dieses Stück Papiers perfekt; denn die Fasern nehmen die Farbe unterschiedlich auf. Mit dem blossen Auge ist das nicht erkennbar, aber nie verläuft oder trocknet sie gleich. Auf dieses Prinzip baut O-PUR, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Originäre Produktsicherungs- und Rückverfolgungskonzept. Ein Projekt, dessen Ergebnisse kurz vor der Marktreife stehen. Gemeinsam mit der Hochschule Mannheim, dem Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM, EINS GmbH, epyxs GmbH, Pepperl+Fuchs und weiteren Partnern forscht Manroland seit 2008 daran, das industriell breit anwendbare Verfahren zu entwickeln. Es soll für die Hersteller einerseits kostengünstig anwendbar, für die Fälscher andererseits nur unter extrem hohen Aufwand zu imitieren sein. Ausserdem muss der Produktschutz für Konsumenten einfach erkenn- und überprüfbar sein.

Ist auch drinnen, was drauf steht?
Wie erkennt man das Original beziehungsweise enttarnt man ein gefälschtes Medikament? Bisher nutzen Hersteller die vielfältigen Veredelungsvarianten im Druck, um ihre Verpackungen über optische und haptische Reize möglichst einzigartig zu gestalten. Prägungen, Farben, Lacke, Glanz und Glitzer helfen dem Verbraucher, das Original von plumpen, weniger aufwendig betriebenen Fälschungen zu unterscheiden. Mit O-PUR kommt ein Element hinzu, das es für Produktpiraten in sich hat.



Jährlich sterben über 300'000 Menschen auf Grund gefälschter Medikamente.

Fingerabdruck für Verpackungen
Über einen 2-D-Code, maximal drei Millimeter gross, wird jeder Papierbogen identifizierbar, jede Verpackung zum Unikat. Dabei verursacht die Herstellung des Sicherheitsmerkmals keine Mehrkosten: Der Druck des Codes läuft einfach in einem Druckwerk mit. Die Sicherheitsmarkierungen werden über Kamera oder Scanner dokumentiert. Für die Zukunft sehen die Szenarien hier schon eine bereits in den Druckmaschinen integrierte High-Speed-Digitalkamera. Sind die «Fingerabdrücke» erfasst, kodiert und deren Daten auf zentralen Servern gespeichert, lässt sich jede Verpackung dieser Charge über ihren Code identifizieren und ihre Herkunft zurück- verfolgen. Für diesen Schritt der Dekodierung suchten die Forscher etablierte, weit verbreitete Technologien. Was lag da näher als das Mobiltelefon? Integrierte Digitalkameras sind bei den aktuellen Geräten Standard und so lässt sich die Kamerafunktion in Kombination mit einer speziellen Software bestens für die Zwecke von O-PUR verwenden: Der Kunde macht ein Foto des Codes, die Daten werden per Internet mit den registrierten Fingerabdrücken abgeglichen und der Kunde erhält die Bestätigung «Original» oder eine Warnung «Stop».

Gute Zeiten, schlechte Zeiten...
Nicht nur Papier besitzt eine eindeutig identifizierbare Oberflächen-struktur. Auch Metalle, Kunststoffe und hochwertige Naturprodukte wie Holz oder Leder bestehen aus Strukturen, die jedes mit dem individuellen Code versehene Produkt rückverfolgbar machen. Gute Aussichten für Hersteller und Verbraucher, schlechte für Produktpiraten.

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«Web2Web» - S T E L L E N K O M B I
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Für den Bereich Tiefdruck/Flexodruck suchen wir eine kommunikationsstarke und unternehmerische Persönlichkeit als

Technischer Verkaufsberater Verpackung

für den weiteren Ausbau der führenden Marktposition. In enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung definieren Sie die Verkaufs- und Marketingstrategie für die ganze Schweiz. Sie sind verantwortlich für die Betreuung des bestehenden Kundenportfolios sowie die Akquisition von neuen Kunden. Dies beinhaltet die Beratung des Kunden bei anwendungstechnischen Fragestellungen, der Ausarbeitung von Lösungskonzepten sowie Verhandlung von...

Inserent: Level Consulting AG
Arbeitsort: Zürich

Detailinformationen zu dieser Stellenausschreibung unter: www.medienjobs.ch/stellenkombi/detail

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Maximale Reichweite durch zusätzliche Präsenz im redaktionellen Umfeld - Infos zum neuen «Web2Web»-Stellenkombi medienjobs.ch/Pressespiegel unter www.stellenkombi.ch
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Packaging Design
Porträt / DESIGN CUENI AG
Allrounder mit Feeling für das Besondere
Es gibt Packaging-Design-Agenturen, die mit einer »Zauberformel« oder einem ausgeklügelten Testsystem arbeiten. Inhaber Christian Cueni von der gleichnamigen Design-Agentur in Biel-Benken geht lieber den pragmatischen Weg. Er setzt auf langjährige Erfahrungen, weniger auf systemische Methoden.



Christian Cueni hat nichts dagegen, wenn ein Auftraggeber Pretests oder Posttests einsetzen will, um »ganz sicher« zu gehen, dass seine Verpackung auch den erwarteten Kaufimpuls auslöst. Oder – wie es auch schon hiess – die beiden berühmten Griffe, den einen ins Regal, den anderen in den Geldbeutel, tut.

Cueni: «Ich habe kein System, das ich dem Kunden aufs Auge drücken will. Ich erarbeite die Designs individuell für den entsprechenden Markttest und lasse anschliessend die Resultate in die definitiven Designs einfliessen. Leider werden heute, bedingt auch durch die angespannte Marktsituation, weniger Produkteinführungen, basierend auf dem Know-how des Marketing, gemacht. Eine gewisse Erfahrung kommt einem da sehr zugute. Und mit ein bisschen mehr Mut kommt man ebenso weit – wenn nicht weiter – wie mit den vielen Tests. Getestete Designs können floppen, nicht getestete erfolgreich sein – so einfach ist das.»

Das vollständige Portrait finden Sie als PDF-Datei auf www.mediaforum.ch/pdf

Model
Daniel gönnt sich Kulturzentrum
Verpackungsunternehmer Daniel Model baut in Müllheim TG ein Kulturzentrum. Gemäss früheren Aussagen handele es sich dabei um das Regierungsgebäude des Staates Avalon, den Model 2006 ausgerufen habe.




Modell des Model'schen Modelhofs im thurgauischen Müllheim.

Unternehmer Daniel Model rief vor drei Jahren vor den versammelten thurgauischen Gemeindeammännern einen eigenen Staat aus. Bald ging die Meinung um, der in Müllheim geplante Bau könnte sein Regierungsgebäude werden. Model selbst bestätigte diese Ansicht an öffentlichen Auftritten in der Ostschweiz. Eine Schimäre?

Kultureller Zweck
Sinn und Zweck des Gebäudes sei die Kultur, fasst der beauftragte Bildhauer und Architekt ad hoc Urs Strähl zusammen. Zwei Zimmer werde Model privat nutzen, der Rest des rund 15 000 Kubikmeter fassenden Privatbaus werde dereinst öffentlichen Charakter haben. Konzerte, Theater, Ausstellungen sollen darin stattfinden. Die Akustik werde zauberhaft, freut sich Strähl. «Wenn Materialien und Oberflächen stimmen, ist die Akustik ein Geschenk des Baus.»

Die Räume sollen an verschiedene Schulen vermietet werden. Strähl stellt sich eine Mal-, eine Musik- und eine Schauspielschule vor. Bis der Bau bezugsbereit sei, in etwa zwei Jahren, werde sich herausstellen, wer Einzug in das Kulturzentrum halten dürfe.

Gerade und Rundungen müssen bei dem Bau zusammenspielen, so eine der wenigen Auflagen an den Architekten. Der Innenhof hat dem Bau seinen Namen gegeben: Modelhof. Das Portal des Baus wirkt bereits in Modellgrösse gewaltig. Stufen im Halbkreis geleiten zu einem imposanten Eingang. Die Stufen im Gebäude sind 13, statt wie üblich 18 Zentimeter hoch. Der Bau wird 28 Meter breit und 40 Meter lang. Beim Portal und beim Festsaal werde nicht an edlen Materialien gespart, so Strähl.


CARTOON
Wetterbericht
Prognose aus der UH-Station


OEKOLOGIE
Umfragen
Alte Leier: Mehrweg vs. Einweg
Aus Verbrauchersicht ist Mehrweg die umweltfreundlichste Verpackungsart für Getränke wie Bier, Mineralwasser und Fruchtsaft. In einer im März von TNS Emnid durchgeführten Untersuchung hielten 89 Prozent der Befragten Mehrwegflaschen für umwelt- und klimafreundlicher als Einwegflaschen.

Im Jahr 2008 lag dieser Wert bei 79 Prozent. Dieser deutlich gestiegene Wert zeigt, dass immer mehr Menschen etwas für den Umwelt und Klimaschutz tun wollen. Noch immer gehen 49 Prozent der deutschen Verbraucher davon aus, sie kaufen Mehrweg-Getränkeflaschen, weil sie Pfand bezahlen. Es kommt daher öfter zum unbeabsichtigten Kauf von Einwegflaschen, weil diese auf Grund des bezahlten Pfands für Mehrwegflaschen gehalten werden. Indirekt profitiert Einweg vom Umwelt- und Kreislaufimage des Pfands. Die Verbraucherumfrage hat TNS Emnid im März 2010 bei 1004 haushaltsführenden Personen im Rahmen einer Mehrthemenumfrage durchgeführt.

Zitat der Woche
«Ich war in einer Branche, in der Einwegflaschen keine Chance haben.»
Kurt Weidemann, erem. Professor, Designer und Typograf




Getränkemarkt
Neue Gerolsteiner Glas-Mehrwegflasche
Im Juli führte Gerolsteiner in Deutschland für seine drei Mineral-wasservarianten Sprudel, Medium und Naturell eine 1,0-Liter-Glas-Mehrwegflasche im 6er-Kasten auf dem Markt ein. Gerolsteiner versteht sich mit dieser Innovation als Impulsgeber für die gesamte Mineralwasserbranche.

«Schon die Vergangenheit hat gezeigt, dass es Innovationen auf dem Mineralwassermarkt braucht, um den Markt immer wieder neu zu beleben und das Absatzvolumen zu erweitern», kommentierte Axel Dahm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG. «Wir wollen durch die Einführung unserer neuen Glas-Mehrwegflasche wieder Trendsetter für die gesamte Branche sein.»

Nach Angaben des Flaschenherstellers Verallia/Saint-Gobain Oberland AG, Bad Wurzach, sagen Umfragen, dass viele Verbraucher vorzugsweise aus Glasflaschen trinken und bestätigten damit, dass Glas als Verpackung am besten zu Mineralwasser passt. Vor allem das stark eingeschränkte Angebot an natürlichen Wässern ohne Kohlensäure in Glasflaschen werde durch die Einführung dieses stillen Mineralwassers nun wieder belebt. Als erster nationaler Anbieter habe Gerolsteiner daher auch ein stilles Wasser in der Glasflasche in sein Portfolio aufgenommen.



Moderne, geradlinige Form verbindet zeitlose Eleganz mit Bodenständigkeit.

Mit Glasflaschen neue Kunden gewinnen
Mit dem Design der neuen Glasflasche sollen auch die Konsumenten angesprochen werden, die mangels Angebot noch oft zu alternativen Verpackungsmaterialien greifen. Gerolsteiner sieht in diesen Verbrauchern eine bedeutende Käuferschicht, deren Wünsche derzeit nicht ausreichend bedient werden. «Uns als abfüllendes Unternehmen bietet das die grosse Chance, Neukunden zu gewinnen», sagte Dahm. Darüber hinaus sollen aber auch Glas-Käufer angesprochen werden, die eine handlichere Alternative zum klassischen GDB-Angebot suchen.

«An das Design der neuen Glasflasche wurden höchste Massstäbe gestellt», sagte Wolfgang Brauck, Vertriebsvorstand von Verallia in Deutschland. Schliesslich soll diese Flasche Glas als Verpackung für Mineralwasser wieder populärer machen. Das Design zeige eine moderne, geradlinige Form und verbinde so zeitlose Eleganz mit Bodenständigkeit. Auch dem Wunsch der Verbraucher nach leichteren Gebinden komme Gerolsteiner mit der neuen Linie nach. Im Vergleich zur klassischen 0,7-Liter-Poolflasche für Mineralwasser in Deutschland sei die neue Gerolsteiner Mehrwegflasche inhaltsbezogen um rund 17 Prozent leichter.

CARTOON
Swiss Star 2010
Aus aktuellem Anlass



NEWS IN ENGLISH
RFID
The biggest opportunity for RFID
The biggest opportunity for RFID is the item level tagging of all things. This ultimately calls for a very low cost tag, something that some printed and chipless RFID technologies have already demonstrated or have the potential to achieve. Interestingly, few of the biggest chip RFID suppliers are working on these technologies. Instead, printers, packagers and electronics and materials companies are leading development, some seeing the ultra low cost RFID tag as just the beginning - with integrated ultra low cost components such as displays, sensors and power to come. This is the only report to cover the technologies, players, opportunities and challenges of what will become the most widely used RFID technology type. Detailed forecasts are given and global progress assessed.

Ten year forecasts
RFID tags that do not contain a silicon chip are called chipless tags - some of which can be printed. The primary potential benefit of the most promising chipless tags is that eventually they could be printed directly on products and packaging for 0.1 cents and replace ten trillion barcodes yearly with something far more versatile and reliable.

The next ten years will see a rapid gain in market share of mainstream printed and chipless RFID tags. The numbers sold globally will rise from 12 million in 2011 to 209 billion in 2021. By value, chipless versions will rise from less than $1.38 million in 2011 to $1.65 billion in 2021, about one fifth of all income from RFID tags in 2021 because most of the increase in penetration will be by price advantage.

INNOVATIONEN
Neuheit für MAP-Fleischverpackungen
Weniger Verpackung, mehr Frischebewusstsein


Die Folie bietet den einzigartigen Vorteil des Kontakts zwischen Fleisch und Folie ohne Fleischverfärbung.

Ein neues Schalen-Verschlusssystem
für Frischfleisch verändert die bisher gültigen Regeln der Fleisch-verpackung unter modifizierter Atmosphäre: Das patentierte, innovative Cryovac Mirabella®-Verpackungskonzept verändert die bisher gültigen Regeln der Fleischverpackung unter modifizierter Atmosphäre komplett: Mirabella ist eine durchdachte Verpackung, die dem Produkt den direkten Kontakt mit der Folie ohne Verfärbung ermöglicht.

In der neuen Verpackung reicht das Produkt bis zum Schalenrand, wodurch der Gasraum reduziert wird. Dadurch verringert sich die Schalenhöhe durchschnittlich um 40 Prozent im Vergleich zum standardmäßigen Schalen-Verschlusssystem.



Cryovac Mirabella® besteht aus Spezialfolie und Schale, die auf einem dafür geeigneten Verpackungssystem verarbeitet wird. Cryovac Mirabella®-DL150 ist eine dünne, vollständig bedruckbare, hochundurchlässige Schrumpf-Folie mit perfekter Siegelbarkeit und Packungssicherheit. Diese beschlagfreie Folie der neuen Generation wurde speziell für Schalen-Verschlusssysteme kreiert.

Den vollständigen Beitrag finden Sie als PDF-Datei auf www.mediaforum.ch/pdf

Weitere Informationen unter: http://www.cryovac.com/eu/e...


HP-Indigo-zertifiziert
«Tako», das aussergewöhnliche Haftpapier
Die Partnerschaft von Deutsche Papier und dem japanischen Synthetikpapier-Hersteller Yupo wird um ein weiteres Produkt mit dem Namen Yupo Tako ausgebaut.

«Tako» heisst auf japanisch Oktopus und bezieht sich auf die Mikrosaugnäpfe auf der Rückseite des Spezialpapieres. Yupo Tako haftet an allen glatten Oberflächen wie zum Beispiel Glas und Fliesen, quasi wie ein Oktopus, ohne Klebstoff und hinterlässt keine Rückstände und kein klebriges Gefühl. Das Material lässt sich blasenfrei anbringen und entfernen. Es ist zahlreich wiederverwendbar und wird umweltfreundlich hergestellt. Yupo Tako eignet sich beispielsweise für Werbung auf allen glatten Flächen wie elektrischen Geräten oder Fensterscheiben oder auch auf Verpackungen. Es lässt sich im konventionellen und im UV-Offsetsetverfahren bedrucken. Deutsche Papier wird in Zukunft zwei Formate im Lagersortiment führen: 102 x 72 und 64 x 45 mm. Mit der Lagerqualität Yupo Tako Tako Indigo im Format 46 x 32mm, das für HP-Indigo-Maschinen zertifiziert ist, bietet Deutsche Papier jetzt auch eine Lösung für den Digitaldruck an.


Packhilfsmittel
Neues für Leichtverpackungen
Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Global Closure Systems (GCS) und Zeller Plastik (Mexico) haben die Baureihe von praktischen Sportdeckeln SportGuard® mit dem leichten 28-mm-1873-Modell für die populärste Wassermarke auf dem mexikanischen Markt der alkoholfreihen Getränke erweitert.



Neues aus Mexiko.

Bei der Entwicklung von 28-mm-SportGuard® hat Zeller Plastik (Mexico) einen leichteren Deckel eingeführt, um die aktuellsten, an das Produkt gestellten Anforderungen in solchen Bereichen (Funktionalität, Effizienz, Ausführungsart und Sicherheit) zu erfühlen. Die Konstrukteure haben einen Dreiteildeckel nach dem letzten Stand der Technik entwickelt. Gekapselter Aussenpfropf (BSDA-Standard), der das Ersticken vorbeugt, und extra Trinkhals sind aus HDPE gefertigt, was ihre organoleptische Eigenschaften verbessert. Die doppelte Sicherheitsgarantie ist in Form eines Bandes auf dem Hals, das ein ungewolltes Öffnen verhindert, sowie dem harten Deckelband gewährleistet. Als Trinkhals wird eine Silikonklappe verwendet (vom UK-Schwesterunternehmen UCP entwickelt und produziert), und dank dem Pfropfen, der auf 180 Grad geöffnet werden kann, stellt dieser Deckel eine hygienische, conveniente Vorrichtung fürs Trinken dar.

Weitere Informationen unter: http://www.zelleramericas.com




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Lebensmittelallergien:
Scanner warnt vor Risiko-Lebensmitteln
Kunden überprüfen Nahrungsmittel vor dem Kauf
Das aus dem Incubatore Imprese Innovative des Turiner Polytechnikums hervorgegangene Startup-Unternehmen Themis hat in Kooperation mit der italienischen Handelskette Crai ein Anti-Allergie-System entwickelt. Das Gerät erkennt Substanzen, die Allergien hervorrufen können. Mit Hilfe des kostenlos zur Verfügung stehenden TrackAll kann der betreffende Ladenkunde sofort erkennen, ob das Nahrungsmittel für einen unbeschwerten Genuss geeignet ist.



Käufer werden durch ein Rotsignal auf dem Display gewarnt.

Persönliches Nutzerprofil
Herzstück des TrackAll ist ein speziell entwickelter Scanner, mit dem die auf den Verpackungen enthaltenen Strichcodes gelesen werden. Das zuvor auf der Homepage eingegebene persönliche Nutzerprofil enthält Angaben über mögliche Intoleranzen. Bei Risikosubstanzen wird der Käufer durch ein Rotsignal auf dem Display gewarnt, während eine grüne Leuchtbirne die Unbedenklichkeit anzeigt. Damit sollen betroffene Bevölkerungskreise, die in Italien immerhin sechs Prozent der Kinder und zwei Prozent der Erwachsenen ausmachen, vor falschen Kaufentscheidungen bewahrt werden. Das in enger Zusammenarbeit mit der Turiner Hochschule für Lebensmittelsicherheit entstandene Warnsystem wird von der italienischen Grossbank Unicredit finanziell unterstützt.

Test mit 200 Produkten
In der kürzlich angelaufenen Testphase im Raum Turin wird mit insgesamt 200 Produkten experimentiert. «Wir werden das System stufenweise auf die gesamte Region Piemont und möglicherweise dann auf ganz Italien ausdehnen», erklärte der Crai-Vorsitzende Piero Boccalatte, «noch im laufenden Jahr werden wir eine neue Serie von Wellness-Erzeugnissen einbringen.» Bei der in Segrate bei Mailand beheimateten Themis denkt man bereits ein gutes Stück weiter: Statt unter Zuhilfenahme des speziellen Scanners soll künftig jeder Kunde mit seinem fotografiertauglichen Handy den Test durchführen können.

Weitere Informationen unter: http://www.themis.it / http://www.trackall.it



Druckveredelung
Spezialeffekte für Verpackungen
Scodix Ltd., Entwickler von «UV-Digital-Enhancement™»-Druckmaschinen aus Israel, hat ein Vertriebsabkommen mit der Chromos AG, Dielsdorf, unterzeichnet. Dieses regelt den Vertrieb der «Scodix1200™ Digital-Embossing™» samt Verbrauchsmaterialien für die Märkte Schweiz und Österreich. Die Maschine ermöglicht Spot- und Flächenlackierungen sowie augenfällige, dem Prägedruck nachempfundene, werbewirksame Effekte.



Die «Scodix1200™» hatte im vergangenen Mai auf der IPEX 2010 ihre Weltpremiere.

Ideal für Klein-, Mittel- und Grossauflagen
Die Scodix1200™ UV-DigitalEmbossing™-Druckmaschine ermöglicht mühelose UV-Lackierung ausgewählter Bereiche (Glanz- oder Mattlack) auf Drucksachen mit einer einzigartigen, transparenten UV-Ink mit bis zu 70 Mikron Stärke. Das Verfahren («UV-Digital-Enhancement™» / to enhance, engl. = aufwerten, verschönern) versieht das Druck-Erzeugnis mit einem «erhabenen» Effekt, der Bildern, Grafiken und Texten Struktur verleiht. Die einfach zu bedienende, digitale Schnittstelle unterstützt das sog. Variable Data Embossing (VDE)-Verfahren für individuell gestaltete Anwendungen, wie zum Beispiel Grusskarten, Visitenkarten, Einladungen, Verpackungen, Briefpapiere, Fotoalben oder Web-to-Print-Anwendungen. Die Maschine eignet sich ideal für Klein-, Mittel- und Grossauflagen, speichert alle Bilddaten in Digitalform vom PC und kann Dateien sowohl im PDF- als auch im Tiff-Format in einer Vielzahl an Formaten (etwa von B2 und A3, bis max. 50x70 cm) verarbeiten. Die Verwendung unter-schiedlichster Substrate (135 bis 500 g/m2) ist problemlos möglich.

Bitte beachten Sie dazu auch YouTube unten:

Weitere Informationen unter: http://www.youtube.com/watc...


VERANSTALTUNGEN
Dresdner Verpackungstage 2010
16 Vorträge in mehreren Themenblöcken
2. und 3. Dezember: Dresdner Verpackungstagung 2010.
Der erste Themenblock steht unter dem Motto '20 Jahre DVT - Dresdner Tradition beleben'. Hier geht es beispielsweise um Erfindungen aus Dresden im heutigen Umfeld. Der zweite Block heißt 'Mit Partnern Packmittel entwickeln'. Es gibt Neues aus der Materialforschung und einen Vortrag mit dem Titel 'Vom Drucken zum Gestalten'. 'Partner in der Technologieentwicklung' ist der dritte Veranstaltungsblock überschrieben. Gesprochen wird über Energieeffizienz, Qualitätssicherung bei Software und einheitliche Bedienstrukturen. Am zweiten Veranstaltungstag steht der vierte Themenblock auf dem Programm - 'Problem Migration - und Lösungen!'. Ein Vortrag behandelt migrationsarme Druckfarben. Veranstalter ist das Deutsche Verpackungsinstitut.

SuisseEMEX'10
Über zwölftausend Fachbesucher
Bei sommerlichen Temperaturen und guter Stimmung aller Beteiligten schlossen am Donnerstagabend, 26. August 2010, die Tore der SuisseEMEX'10, der grössten Schweizer Fachmesse für Marketing, Kommunikation, Event und Promotion. Mit 12'567 Messebesuchern kann die Veranstalterin EMEX Management GmbH eine positive Bilanz ziehen und an den Erfolg der letzten Jahre anknüpfen.

Als wahre Besuchermagnete erwiesen sich die Referate aus der Welt von Social Media, Online Marketing, Live Communication sowie zukunftsweisende Themen der internationalen Keynotes. Unter dem Motto «»Vernetzte Marketingwelt» legte die vierte Ausgabe der Fachmesse SuisseEMEX'10 dar, dass die Marketing- und Live-Communication-Branche optimistisch in die Zukunft blickt. Mit kreativen und offenen Messeständen bot die Schweizer Business- und Networking-Plattform aus den Bereichen Marketing, Kommunikation, Event und Promotion auf 15'000 qm einen umfassenden Branchenüberblick.

Die 371 Aussteller aus dem In- und Ausland sowie die 80 Referenten präsentierten innovativ und interaktiv die Trends und Lösungen aus dem breiten Spektrum des Marketing-Mixes.


SCHLUSSPUNKT
Aufgefallen
«pack aktuell» mit Video-Format
«pack aktuell» lancierte als erstes Schweizer Verpackungs-Magazin eine Video-Reportage aus den Hallen der easyFairs 2010. Aufgefallen ist dabei die Selektion der vorgestellten Unternehmen: gute Inserenten, exklusiv. Aufgefallen ist auch die Präsentation. Das Standarddeutsch des etwas hölzern wirkenden Moderators kontrastiert grotesk mit den helvetischen Rachenkrachlauten der Interview-Partner. Trotzdem: »pack’s!« gratuliert zum neuerlichen Beweis der Innovationskraft.

Weitere Informationen unter: http://www.youtube.com/watc...


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